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Predigt zur Empfehlung des neuen Zürcherischen Gesangbuchs : dem ganzen evangelisch-reformirten Helvetien gewidmet / von Andreas Keller, Pfarrer zu Jllnau, Kanton Zürich
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nett wird? Wer denkt mehr dabey, der, welcher z. B.aus dem alten Gesangbuche in dem schönen izten Psalmsingt:

wem wirst du, lieber Herre mein,

In deiner Hätt' zu bleiben gönnen?oder wer aus dem neuen Gesangbuche singt:

O Herr, wer wird des Glücks gewährtIn deinem Heiligt hum zu wohnen?

Wer wird im Land, wo Tugend ruht,Hoch bey den Sternen Gottes wandeln?

Dessen Herz erhebt sich eher zuGott, dessen, der mit demalten Gesangbuche im rollen Psalm seine Augen genÄerg aufrtcht, oder dessen, der mit dem neuen Ge-sangbuche sein Gebet zum Himmel aufsteigenläßt? Wer seufzet mehr für das Wohl seines Vaterlan-des , der im rasten Psalm aus dem alten Gesangbucheimmer nur von Ierusirlem und seinen Häusern unddauern redt, oder der mit dem neuen Gesangbuchegleich so herzerhebend anstimmt:

Sey uns gesegnet, Vaterland! u. s. w.

Da schwebt dem Singenden sogleich das vor dem Ge-müthe, woran man denken soll, da man es hingegenbei'm Singen im alten Gesangbuche weit suchen muß.

Noch mehr, meine Freunde: wir sind Christen,dnd also müssen wir auch hierum ein christliches, undkein jüdisches Gesangbuch haben, daß die christliche

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