Ilnd gerade die Staatsveränderung selbst macht die Ver,änderung, die ich Euch vorschlage, wünschbarer und nö-Ihigrr. Denn soll jene große Veränderung in unserm ^Vaterlande demselben rum Segen werden, soll es auchunter der neuen Verfassung, wie Jhr's doch auch selbst ^wünschen werdet, demselben wohl gehen; so muß die Ne- ^ligion unter uns mehr in Aufnahme kommen, so muß ^vollständigere und richtigere Erkenntniß derselben, im««' ftx
geres Gefühl ihres Werths und ihrer Wohlthätigkeit, ^
herzlichere Bereitwilligkeit, dieselbe auf sich wirken rn las ^sen, bey uns entstehen. Und dazu kann die Einführung ^eines Gesangbuchs, das die ächte christliche Religion, die ^Liebe, Hvchschäzuug und Befolgung derselben, wie ich ^gezeigt habe, mehr als das alte befördern kann, unstrebtig behulflich seyn. , s,^
Wer Du also auch seyest, mein Bruder! «noch'test Du die neue oder die alte Staatsverfaffung vorste'hen, wenn Du die freye Wahl hattest, dieseränderung, eine fromme, religiöse Denkungsart, ohnewelche kein Heil für das Vaterland ist, befördert,ser Veränderung must Du gut seyn, so gewiß DuVaterland glüklich wünschest. Alle Stimmen aller »k„,theien sollten sich hierinn vereinigen. »im
Aber vielleicht vereinigen sich im Gegentheil ge«^ gkhialle Stimmen um zu sagen: In der Religion wolle"wir am allerwenigsten eine Veränderung haben. ^
Doch diese Einwendung sollte ich nach dein, was > >i^im Eingänge meiner Predigt gesagt habe, nicht me^ ^ Ihr