^ine lange Vorrede zu einem kleinen Buchist eine unschikliche Sache, und doch verdientedas Gedicht, welches ich dem Publikum ineiner Uebcrsczung übergebe, nicht blos einelange Vorrede- sondern eine eigne Abhandlung.Rousseau hat wohl in keiner seiner größer» undwichtigern Schriften die Stärke und Schönheitseiner Einbildungskraft mehr gezeigt, als indieser. Wie künstlich wußte er eine der häß-lichsten Geschichten in ein reizendes Gewandeinzukleiden! Das, was man als naktc Ge-schichte nur einmal mit crschrokncm Blikdurchlesen mag, das ließt man, mit RousscausFarben ausgeschmükt, zehnmal mit Lust. Dasabscheuliche und viehische verliert sich gleichsamin den Gemählden von Unschuld , von Einfaltund Liebe. — Aber ich will mich nicht überden Charakter und die Schönheiten dieses
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Buch
Der Levit von Ephraim / aus dem französischen des J. J. Rousseau ; von Johannes Büel
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