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Der Levit von Ephraim / aus dem französischen des J. J. Rousseau ; von Johannes Büel
Entstehung
Seite
16
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Zweyter Gesang.

^»>on Freude rntzukt, die Freundin seiner Seelezurükzuführcn, und unruhig über Sonnenhize undStaub/ wie eine Mutter, welche ihr Kind zu derAmme zurükbriugt und vor schlechter Witterung be-sorgt ist, zog der Levit mit seinem Weib, seinemKnaben und den Lastthierm seine Straße. Schonentdektcn sie die Stadt JcbuS zur Rechten, und ihreMauern, so alt als die Zeit, boten sich ihnen beymAnbruch der Nacht zum Schu; an. Da sprach derKnabe zu seinem Herrn: Siehe, der Tag hat sichgeneigt, laß uns, ehe die Finsterniß vollends unSüberfällt in die Stadt der Jebusiter geben und daselbsteine Herberge suchen; morgen können wir, wennwir unsre Reise fortsczcn, zu Gibea ankommen.

Das sey fern antwortete der Levit, daß ich beyeinem ungläubigen Volk einkehren, und daß einCananäer einen Diener des Herrn beherbergen sollte.Nein, laß uns eher bis nach Gibea ziehen und beyunsern Brudern Gastfreiheit suchen. So liessen sieJerusalem Hinter sich, und kamen, da die Sonneschon untergegangen war, auf die Höhe von Gibea