er in dem sinn als einem hort. Er waz auche seinen freunden gehorsam vnd giengmit in zu der kirchen vnd trug dann heimdie wort des heyligen ewangelij vn speiset sein hertz domit. er was auch mäßigan speiß. an grand das er sein freünd niebeschwert noch gemuͤte vmb bessers odervmb hübschers. Vn do er achtzehen jarealt ward do nam im got beyde vater vnmuͤter vnd er ward ein erb vnnd pflegerdes guttes vnnd einer kleinen schwesterpfrag er auch als billich was. Nun fügetes sich kurzlichen darnach das er eins tages zu der kirchen gieng vnd begunde indem heiligen würdigen ampt gedenckenwie die heyligen zwelfpoten vnd auch ander ir nachuolger alles ijr zeitlich guͤt aufgabent vnd dem allmechtigen gott nachuolgeten. vnd was er in darumb verheis-sen hett zu lone vnd do er in der betrachtung voz do füget es sich von vngeschichtdas man in dem heyligen evangelio lasdas ein iüngling zum vnserm lieben herrenIhesu cristo kam vnd in fraget voz er tuͤnsoft das er behalten wurde. Wo sprach vnser lieber herr das er alles sein gut verkaufete vnnd den lon denarmen leuten gaͤbeso wurd im ein schacz in dem himelreiche.der im nijmmer zergieng. Die wort legetanthonius also ser zu herczen recht als obsyn der allmechtig got mit im allem des selben tags het geredt. vn̄ gieng bald heimvnd was er het an farendem vnnď ligen-dem guͤt das verkauffeter vnd gab es armen leüten durch got/ wan das er etlicheteyl des guͤttes behielt. darumb das seinschwester domit erzogen wurde, wan sy nochklein was. Nun füget es sich darnacheaber vnlangꝛas er in ꝺkirchen stuͤndlaß man das ewangeli in dem cristus derherr sprach. Nolite cogitate quid mandu-cabimus Es sol niemant gedencken nochsorgen was er eße oder trincke wan er solsein sorg got befelhen Dise wort leget anthonius aber zu herczen vnnd giengheim

vnd befalhe sein schwester erbern frawendas sij sij nach gotes willen zugent vnn̄was im noch gutes was beliben das gaber alles armen leuten. Vnd was in der selben zeit in egipten noch kein kloster/ nocheinfide in den welden waͤn wem got diegenad gab im zedienen der czoch sich vonseiner heimat vnď dienet gott einig Nunwas dabei ein alter guter man gejessen dhet ein einiges leben von seinen kintlichentagen doch int verr von den leuten czu ꝺengieng Anthonius vil vnd dick gar gerenvnd erspehet sein leben vnnde seinen vandeſ vnd begunď sein hercze sere erbrinnennach einem Iolichen einigen leben/ vn̄ waer hort sagen von einem geysilichen mando gieng er hin vnd erwarbe sein freündschafft vnnd sein heimlicheijt vnd thet re-chte als das imlin thut das von einer blu-men auf die andern fleugt vnnd ietlichessuͤßigkeijt versucht. also nam er auch vonyetlichem etlicherhand guter bild von ei-nem demutigkeijt van dem andern willi-ge armut oder emßig vnd andechtie gebete oder langes wachen oder an der erdenligen/ vnd so er dann von ietlichem etlicher hand tugent genam so gienge er danndomit heim vnd beschloß das in sein hercze vn̄ mit solichem leben so beschuff er dealler der hertzen gegen im geneygt waredie in kanten. Nun gedacht er an dz wortdas geschriben steet. Qui non labaret nonmanducat wer nit arbeit der sol auch niteßen. Vnd dauon wan er von gebet oderandren guten wercken mocht die muͤß haben so arbeijtet er vnd was er gewan drgab er armen leijten. Vnnd do der teufeleinen ernstlichen guten anfang sahe dasbegunde er sere hassen. das der ijnglingAnthonius mit souil tugenden wuchß vnaufgieng vnd von tag zetag ijmmer meran tugenden zulegte vns int abnam. Nuncbegunde er sein alte kunst an ijm aͤugen.Damitt er manigen von got in die evigeverdamnuß verfelkt het vnd zum ersten