T Dasdie ding ander leijt zethuͤn vnnd wollentnit wissen das der vijf vnschuldiger ist dvil kan vnd recht lebt vnnd doch luczel lecet dan der vnrecht lebt vnnd ander leutvil von rechtem leben leret Eines rechtenmunchs leben ist got ein andancktig reinesgebet von lauterm hertzen opffern. vnddaz in sein gewißne vmb kein sund straffvnd solliches leben kan niemant erwerbeder nach des leibs wollust leben wilf vnheijst auch das nit allein ein vollust überfußig speiß oder mütwille. jch heijß auchdas ein muͤtwillen vn̄ vollust do ein mij-nich an wasser oder an andern speisen wiekranck sy seind sein notturfft oder mer na-che seiner begind drauon nympt oder neustWann das thor ist gar eng do wir durchmüssen geen in die ewige freund vnnd indzewig leben vnd dauon bedürffen wirwol das wir den leib mit maeßigkeijt alsmit fasten vnnd mit anderem abprechenklein vnd kranck machen vnnd geschmei-dig das wir durch das enge thor des evigen lebens mugen komen. Vnd darumbso sprach auch die götlich warheijt vnndewige weißheyt. Der weg ist gar enge-vnd hoͤrt der cum dem evigen leben füret-Der weg ist eng vnd hert so der menscheleiplichen wollusten vnd begieden widersteen muͤß vnd hierzu ist kein besser dingdann lei plich begird vnd wollust zu flie-hen vnd von der welt heimlich zu ziehen-Wann nun etwan durch die bruder die zuvns komen vnd etwan durch anderleütwilten lye zu vnß vnnd von vnͤß geentmit den vir gute gewonheijt müssen brechen an manigen guten uͤbungen so kom-men wir dann in ein gewonheijt das wirdes leibes lust mer begern dan wir sollenvnd von d'begird in die werck das etwanvolkomen leute dardurch fallent vnd dasijt euch dest baß hüten vor hoffart vnndeuch selber nit czū vijt geteawen darumbwill ich euch hie etliche beispil sagen

blatŒin hübsch exempeſ wie ein brûd sijchseiner gutheyt überhüb vnd dardurch indes teufels versuchung kamSTEs was hie in diser wuste noch ein minich des wonung vor in einem holen steinmanig iar vnd was ein man des gleichenman kaum mochte vinden an aller volkömenheijt an vasten-an wachen, an gebettag vnd nacht emßigklichen, Vnd wz solman mer von ihm sagen er blut an allentugenden er wircket mit seinen hende domit er sein notturfft gewan. Nun waz ervon seinem volkomen leben also durch namchtig das er von dem teufel noch von derwel mit vil bekorung het. Vnd do er in disem volkommen leben manig iar was gewesen do gab er ijm selber ein sicherheyt.vnd begunn in auch ein hoffart anfallen.also das er im selber ward wolgefallen inseinem leben vnnd das er mit seiner käckheijt vnd mitt seiner frümkeijt sein lebenrecht het erfochten vnd gab im selber dazer von got het. Vnd do der teufel solicherhoffartiger gedancken an im gewar wardda machet er im die stricken fürbas mit manigeley gedanck. Vnd eins tags do er garsicher wannet sein vnd in 8 teijfel mit keinlusten von seinem leben mochte bringen.giij-