begied mit dem falchen brueder vnnd ver-gaz aller irer guter werck vnd ires einsi-deliches lebens. Vnd do sij nach dem fal dsunden vnud nach der volbringung vnndwercke ires vnkeijschen bösen willen wi-der zu ijr selber kam vn̄ do sy gedacht wersij nun worden waͤre vnnd wer sij vor gewesen waer vnd waz sij verlorn het durchden tieffen fal der freuelichen sünd. vnnddo sij gedacht wie sij verloren het dye ge-nad gotes das sij dye vor manigfaltigklichen het gehebt, do erschracke ijr hertz nittallein, es erstarb auch als gantz an im selber das ijr alter jrer sinn zerrunnen vnndkam in ein soliche verzweifelung dazij jrgewand vnnd yr haͤrin hembd von Iremleib zerret vn̄ zoch ꝺz har auß item hauptvnd erschluͤg je ange sichte vnnd tren leibmit grossen grimmen straichen vnd mittmanigfaltigen schlegen vnd saß do niderauf die erden vnd ein weil wolt sy sich selber toͤdten mit schlegen vnde ein weil woltsy sich selber ertrencken, vnnd darnach sogedacht sy et van das sy auf einen hohenbaum wolt steigen vnnd sich selber czetodwolt vallen vnd nit anders was in itemherczen dann sollich teufels gedenck vndewige verdampnuß vii also saß sy in groper bittern anfechtung der schwärn ver-zweiflung vnd sprach zu je selber also mitmanigen innigklichen grundlosen träherOwee wa ist mein gnadenreiche zeitwee wa ist nun mein andechtiges gebete/Vwee wa seind mein heyse tranher kommen O vee wa ist mein vasten vn̄ meinwachen können o wee nun bin ich des teufels spot worden. o wee nun hab ich michselber nitt allein getödt ich hab das reinHertze meines liebes vetern auch auf dentoe verwundt o wee so er mich nun nichtvindt wie bitterlichen wirt sein klag vn̄wie groß wirt sein hertzenlaid-owee wievil sein heijlige reine augen getrewer tranher werdent vergiessen-durch reden mittseinen angstberen hercz bluttroͤpffein O
wie wahin sol ich stiehen oder wa sol ickmich verberge u Dwee nun hab ich gottvnnd sein zarte mutter mariam erzurnetvnd alles himlisch hör nit allein verloren.ich hab sy auch betrübt-öwee nun bin ichvnwirdig den himel anczesehen, wan ichbin in den tieffen abgrund gefallen. o voenun getarr ich nijmmer niet dem vensterlin genahen dardurch mein lieber vettermir manig honigsuͤßes wort gesagt hattT die laufft abrahams bruder toch-ter in das ge mein oder offen haußzu andern frawenThoulouse11.7.41CVn̄ do sij sich selber mit manige wor-ten vnd mit bitterlichem weinen vns gros-sem iamer des herczens also klaget vnndsij an das land gotrs erbaͤrmbde solte seinentrunnendo versencket sij sich in de tieffen wag mit zweifelung an gotes erbaͤrmtwas tant sy da Sy stuͤnd auf vn̄ lief verrin em stat vnd zoch jr gewand ab vn̄ versencket sich in ein gemeines frawenhaußvnd was darinn zwai iar ꝺz yr heylgerveter nie kund ersaren wa sij koͤmen wärNun füget es sich des selbigenn nachtesdo sij was verfallen das yr veter abrahamsahe ein gesichte die waz also. Im voz wie