Dasbitterteijt sprich ich wolo we o wee o wewie sol es nun gefaren wollen wir streit-ten vnnd wellen wir von hinnen fliehenoder welsen wir den tod leiden oder wellen wir figloß werden. oder wie welf wirvnser leben hie verzeren. vnd do zoch ichein schwerdt auß von großer bitterkeijtvnd in großem widerwilken vnd vnmütdas het mir mein herr geben vnd keret esgegen mir vnd wolt mich selbst erstochenhaben die verzweifelung schuf der veindaller welt. do viel die fraw für mich mittgroßer bitterheyt vnnd mitt herzlichemklagen vnd weinen vn̄ sprachdo mit lauter rymm zu mir Ich ermane dich gotesvnsers herrn ihesu cristi das du dein blut.nit vergießest oder aber das du mich zuersten ertedtest Achleber brüd hab michzum einer schwester vnd nit zu einem weibdas du int mit mir verbringest die werckder vnkeuscheijt, ich will dich haben zu einem bruder vnnd nit zu einem mann wiewellen vnser keüscheijt got geloben. vndsollen wir wider zu land komen so willeich immer an dises groß ellend vnd hortegefengknuß gedencken, vnnd ich wolt eesterben ee das ich mit iemant schandtlichvnd sündtlich wolt leben. Laß den herrnwären das du mein man seiest vnnd laßden allmechtigen got wißen das du meinbruder seiest Mit solten mit einander gütlich leben ehen vnd trincken vnnd mit al-ler gemeinsame also das der herr wan ꝺzein eelich gemahelschafft zwischen vnnßzvoaien sey. Vnnd do die fraw dise wortalso voeißlich zu mir gesprach do erschrackich von irrem kecken mit vnd warde dochfro das sij je reinigkeijt als geren vnd alsvestigklich behalten wolt als ich also waren wir in vnser heyligen gemahelschaftvil tag bei einander des ich got vnserenzu einem waren zeügen hab das ich sij vnerlich ob sündtlich nie beruͤret noch bege-ret dann ich vorcht das ich in rem frid wol
xlvj.blatmecht verlären das ich in dem streit het gewunen. Vn do d heyd vnser gemahelsch-afft ersahe do trauet er vnß vil baß dannvor dan er vorcht das wir im vor wurdeentrinnen das meinet er do sicher sein Also do füget es sich eins tagt das ich in derwuͤste saß vnd do meines herrn schaf hun-tet die er mir befolhen het vn̄ do ich alsoalfein was vud niemant sahe dande den hymel vnd das erdtreich do begund ich ge dencken vn betrachten mit meinem fleißigenernst wie manig scharheiliger müch beieinander warent vnd wie ich also gefan-gen do saß in dem gewalt eines vnglau-bigen heyden vnd das ich nitt was in dergesellschaft der guten bruder-vnd gedachtedo an einen abbt vnd vater der mich alsogetreulich erzogen vnd gekert het vn̄ daser mich also fleißigklich bat vnnd mich sogern bei ym hett behalten vnd mich nunverlorn hat. vnd do ich also gedacht do sahe ich ein grosse schar mit amaissen vnddz sy sich vast arbeijten vnd übeten vnnddoch vnuernünftige thier warent vnd sijsich fürsahen vnd in Ire heuser zugen dassij zu d̄ kalten zeit des winters nit verdurben Etlich trugen kreijter ein etlich graßetlich größer burde dann sy selbß warencEtlich warent also sursichtig das sij lech-er in die erden machten das sij pr speiß datein verburgen etlich die half der anderentragen dije jr mit einer bürdin kam die syvor greße vnd vor schwär nit mocht tra-gen vnd solliche fleißige übung vnd emß-sige fursichtigkeyt sahe ich gar vil an deoegfeltigen thierlen den amaijßen, wyegar kündigklichen vnd auch sorgfeltigklichen die amayhen wurbent. darumb dassij sich den windter mechten erneren vndbegund do betrachten vnd an des weisenSalomoms lere gedencken wije er vnnßein beispil gibt der fürsichtigkeijt bey deramayösen Als sich die bewaren vor demgrausamen windter das wijr vnnß auch