wann er darinn an seinem alter was kommen do kam& teufel an einem abent spatin einer frawen gestalt als ob sij in 8 wun-ste verirret wär vnd auch gar muͤd vaͤrevnd als ob sij die nacht do het begriffen.vnd kam fur die zell vnd schrij gar klanglichen vnnd sprach Uwee heyliger gottesfreünd erbarm dich über ein armes weibdie hie in diser wuste verirret ist vnd ver-günn mir in einem winckel geruen in deiner zell das ich armes weibd chiere speßnicht werd. vnd laß mich geniessen dz ichgotesicreatur bin vnnd erbarm dich überein armes ellendes weib. Der münche be-gund sich erbarmen über den der nie keinerbaͤrmd ge van vnd ließ sij zu im in dyezell vnd begund sij fragen durch voz sachesij durch die wuste waͤr gangen do begundsij manigerley luge sage die er wänet einwarheijt sein vnd begund auch das güftmit der selben red außgiessen in sein herczdas er jr angesicht begund aber vnd aberansehen vnnd begund im pr red gar wolgefallen vnd nun suhigklich lachen vnndnach dem lachen schimpsliche wort treibenvnd sprechen darmit sij im sein hertz serebegund zu je neygen vnd nach der red vnnach dem schimpf begunden sij zu den wercken kommen vnnd nam sein hende in Ihrhend vnnd grif im an sein kelen vn̄ anhaupt vnnd sprach. Oheyliger altuaterwie seind dise hend in gotes dienst vredortet. O wee wie dye kete gerumpffen ist.vnd dein hard vnd bart erwildet als einem wilden thiere Vnnd von item süssenworten vnd von item zarten anruͤren doware sein hercz also ser erzundt das er aller vnkeuscheyt ward gedencken vnd vergaß aller der arbeyt die er durch gott ÿegeland vnd aller der genaden so im got jegethaͤt. Vnd was sol man mer sagen gottes ritter ward gefangen vnnd ward andem streit sigloß wann er kam so verrindie bösen begirde das er bößlich gedachtzethuͤn-das er zu den wercken wolc komen

vnd neyget sich gegen dem weib vnd doer sy mitt den armen wolte vmbfahen doverschwand sij ijm vnder den armen alsem rauch vnnd für von ym mit einem vnreinen bösen geschmack vnnd mitt einemgrossen spötlichen schal vnd geschrey vnzehand do hetten sich vil teusel gesamlet inden lijfften die all zu dem selben wartspikdat warent kommen die schrient als mittgrossem spot uber in vnd sprachen. o herrmünch wa ist nun evoer sicherheijt wa iftnun dem hoffart. Du hübest dein gemütebiß in den hymel nun bist du gefallen zuvns in die abgrund Gedachtest du nit andas wort das der schepfer sprach Alle diesich erhehent die werdent genidert vndvon disem spote den dye teüfel an dysemmünch begiengen do schämet er sich in imselbst so ubel das er im selber wirher thätdann im der teufel gethan het wan do ergeuiel vnd wider auff solt sein gestandenvnd den streit wider an solt haben gefangen vnnd die sünd mit rewen gevuͤst solthaben das endet er nitt wann der teufelmachet im sein hercz also herte das er verzweifelt vnd sich vndertaͤnig machet allevnkeüschem leben. Vn̄ als er vor die welthet geslohen in die wüste also slohe er dodie wüste vnd floch widerum in die weltvnnd stohe auch alle gotes freund das imkeiner von seinem ersten leben durch bes-serung willen etwas sagt vnd ward einraub der teüfel vnnd teylhaftig der evi-gen verdamnuߌin hübsches beispil wie ein vnkeüscher mensch zu grossem rewen kam das ersich in ein grab beschloß vnnd wolte seinsunde bussen do warffen in die bösen gey-ste darauß