nach einem lautern brunnen vnde sprachenzu imo heilger vater seid dich got zu vnßhat gebracht so gib vns deinen heyligen.rat vnd lere wie sich murch mitt rechtemmuchlichem leben sölkent haften/ das esgot genàm sey vnnd wolgefellig werde.vnd wie sych ein man soll vor des teuselsstricken hüten vnd auch wie ein gepstlichman sich seiner bösen gedencken erwörensol wo thet er seinen mund auf vnd gabein also guͤte lere vnd raͤt das sy in nit anderst heten vns ansahent dann als ob ingot einen engel onder einen zwelf poten gesandt het der mit in redte. Vnnd doer sahe das die brueder also ler von ijm hettenempfangen ꝺo sprach er zu ihm selber Owie ich armer man ich lere ander leüte vn̄betreüg mich selber. o wee jch armes mensche ich wansch ander leut vnd leg mich selber in das kotewe ich armer ich bereyteandern leuten den voeg zu dem himelreichvnd gang ich selber den weg zu der helfeDwee ich solt vor selber thun das ich ander leijt lere Vn̄ do er sich selber also strafet vnd erkennen ward wie in her teufelgefangen furt vnnd wie er die götlichenspeiß vnd genad verloren hett do stuͤnd erauff vn̄ gnadet den brudern vnd lief wi-der in die wuste vnd beschloß sich in dijezell vnd lag an der erde mitt schreien vndmit weinen vnd mit grosser kestigung onspeiß etwa vijl tag vnd stünd ꝺo auf vndwircket vmb sein notturfft vnd brach imselber vil seiner notturfft ab vnd het also grossen ernst vnd rewen vmn sein sündvnd lag also lang an der erden biß ꝺz ymgot seinen engeſ sendet der sprache zu ymalso Got hat dir dein sijnd vergeben vndhat dein rewen empfangen vnd solt aberfurbas gedencken vnd erkennen ꝺz du dichnit überhebest wan der teufel geet keinersund als gern nach als der hoffart wanner auch von selben sünd wegen die ewigen freijd verlor vnd solt auch wissen dasniemant so volkommen ist vnd wie grosse

wunder gott durch in wircket ꝺas er ihmselber sol ein sicherheit geben die weil selvnnd leib bei einander ist Dise hystorienhab ich eroch lieben bruder darumb gesa-get das ijr wissent was tugent vn̄ kraftdemutigheyt dem menschen bringet vnndwie nahe die verdamnuß bei hoffart ligtVnꝺ vns der heylig vater Johannesdrei tag bei im hett gehebt vnd vns wolgespeist het mit manigen heijlsamen worten vnd susser lere vnd wir von ihm volten scheijden Do gab er vnß seinen heyligen segen vnnd sprach zu vnß also. Nungeent liebe kind vnd der frid gotes sei mitewch vnd wißent auch das furware dasheut der cristen keijser gesigt hat an demvncristenlichen kunig eugenio Vnnd dowir von im kamen in allexandriam do saget man vns die maͤr das der keijser theodosius eugenium den heydnischen künigeerschlagen het vnd auch an dem selbigentag als vnnß der heylig vater iohaoneshet gesagt vnnd Harnach nit lang do ka-ment bruder zu einem kloster do wir arch-warent vnd sageten vnß das der heyligevater johannes von diser welt geschey-den waͤr vnd wz sein end also do ym gotkund thet das er in von diser welt woltenemen zu den ewigen freuden. vnd do ꝺzdie leut gewar wurden do kamen sij dardie sein heijliges end gern hetten gesehendo beschloß er sein zell vast zu vnd woltein dreien tagen niemant darein zu im las-sen vnd an dem vierden tag do brachent.die leut die zell auf do kniet er an der erdenhub sein augen vnd hend auf zu got vnddo die leüt waneten dz er noch lebte vndsein gebet sprach do was die heylig sel voden heyligen engeln hin für gottes angesicht in die ewigen frewde gefuͤrtVon dem heyligen vatter Or