Dasred von meinen brudern gehort. Ja wardmein hertz also ganz entzündet dz ich weder tag noch nacht rue kund gehaben viige dacht allezeit wie ich ein solichs lebenmecht gewinnen Vnnd da ich die betrachtung etwan lang het-do eines nachtes vnard da nam ich ein kleines brot vnnd auchander speiß ein wenig das ich kaum vnczan den vierden tag het vnnd gieng hin indie wuste vnd kam auf einen berg vnd gedacht das ich do wolt beleiben vnd do ichin betrachtung vz wie das ich do wolt beleiben da kam gar ein großer schein gegenmir darab ich gar sere vnd vast erschrackvnd gedacht das es mir ein zaichen wäredas ich wiß in mein kloster solt geen vndtzehand do gieng auß dem liechte gar einwunnigtlicher man der sprache gütlichenzu mir. Gehab dich wol vnd furcht dir nitich bin dem engel der dir von got zuͤgege-ben ist da du zu dem ersten geboren war-dest vnd bin von got zu dir gesandte dasich dich lere einfidelchen leben nach goteswillen Biß demutig vnd in arbeyten fre-lich vnnd mit aller het behüt dein hertzevor uppigen gedancken heb on alle weltliche sorgen verhert in gütten wercken ichlaß diche nijmmer ee das ich dich fur got-tes angesicht bring Vnd da er das gesprache da gienge er wol acht meil weges mitmir in die wüste oder mer. Da kamen wir einem hol das voz on inaßsen groß vn̄schon-do gesahe ich meines gütens geuerten nicht mer vnd schrij da als der mönchgewonheijt ist das er mir sein s gen gäbeDa gieng ich fur das hol vnnd wolt bese-hen ob yemant darinn waͤr vnnd ob keingotes knecht darinn wonung het zehandeda kam hetauß gegangen gar ein heiligerman fur den viel ich vnnd woſt in habenangebeten, da hüb er mich auff mit seinerhand vnd gab mir den kuh des frides vn̄prach gar gutigklichen zu mir Kind mei-nes du bist mein bruder in disem leben vn̄

blatlxxxvij.furt mich in das hol vnnd ich belib do beyijm etwan manigen tage do leret er micheinfidliches leben vnd wie jch mich in derwuste solt halten. Darnach sprache er tzümir Brüderstee auff vn gee in die innernwuste, do hat dir gotbereyt dz du einig inder wüste wonung haben solt vnd giengda vier tag vor mir vnd an dem fünfftentag da kamen wir an ein stat die hieß calidoma da stündent vijl schener balmbaumda sprach der heylig vater zu mir Nun sihe do ist die stat die dir got der allmechtigbereyt hat vnd belib do bei mir wol dreißsig tag vnd leret mich wie ich leben soltevnnd befalch mich got dem allmechtigenvnd er gieng wider in sein hof vnd dochso kam er alle iar ein mal zu mir vnd besahe mich. T vnd eines tages da kam er zumir vnd do wir bei einander saßent vndwir von den ewigen freweden redten dakam er in ein als große suhigkeijte das ervor mir sanck an dye erden vn̄ schied seinheylige sele von seinem reinen mund hinzu gott dem allmechtigen recht als in eineschlaff gar senfftigklichen da erschrack ichgar sere vnd viel nider an dije erden vndweinet gar bitterlichen vnd ich begrüb deheyligen leichnam da mitt grossem weinen Da sprach ich phafnucius zu dem vat-ter onofrio d heiliger vater was großerarbeyt hastu erliten. da sprach er jch laideam ersten dick soliche arbeit das ich etwameinet ich het de tod erliten-de tag vor hitzvnd des nachtes vor frost-vn̄ vil hungerserlit ich biß sich gott über mich erbarmetvnnd mir troste sandt-Er sandt mir alletag sein engel bracht mir ein beote wanich das versuͤcht so was es in meine mundevol aller suͤßigkeyt So pringe nt mir diebalmenbaum dann in dem iare zu zwelffmal frücht-dije selben frucht ist ich dann genischet mit kraut vnnd ist mir das selbigin meinemund zügleicherweiß samhonigHvnd da er mir nun soliches gesaget. Domais vous