DasDEs was ein much der hieß Paulus 8em altig vnd was ein iun ger des heyligenva ers anthony- von dem sagt man vnnßgar vil guter ding des heyligen leben fuͤget sich also. Er wz ein weltlicher man vnhet em eeliche frawen die vand er auf einzeit bey einem andern mann do erschrackeer vnnd schämet sich also sere das er haußvnd hof vnd alles dz er het hinder im ließvnd thet gegen niemant dem geleiche vnlief von grosser bekumernus vnnd schamin die wüste vnd verirret das er nit wistewa er was oder wa hin er sol vnnd alsovon geschicht dokam er zu der zelle sanctianthony vnꝛ ꝺo er vernam das sant Anthonius darinn was von dem man in allenlanden vil guͤttes saget do bat er in das erYnden weg zaigete domit er die sel moͤchte behalten. Do sahe sant anthonius woldz er ein mensch von einfeltiger natur vvzvnd sprach Du magst die sele nit behalteob du das thun wöllest das ich dich heys,Do sprach paulus was er in hieß dz wölteer geren tun. Nun wolt m'anthonius versuchen vnd sprach zu im. Stee hie still vn̄beit mein vor diser zell vncz ich wider zudir komm. Also gieng anthonius wider insein zell vnd ließ in daruor steen ein ganzen tag vnd ein nacht. do stuͤnd er still das ernit ein fußtrit weiter kam vnd beitet seingar mitt grossem fleiß. Do lüget anthoni-us heimlich zu einem vensterlin auß- vnddo er seinen rechten ernst ersahe das er einen tag vnd ein nacht wartet ꝺo gieng erherauß vnd furt in in die zell zu im vnd leret in wie er solt wircken mit den hendenden vmb des leibs notturfft vn̄ auch wieer solt mit dem mund beten vnd mitt demhertzen güt betrachtung haben vnnd va-sten vncz zu vesper zeit vnd doch den hunger nymmer gebüssen vnnd vorübrigemtrincken sich hüten. wann wiewoldz wasser kalter natur ist so wirdt doch der leiveüberflüßig dauon Vnd do er in wol vnd
blat.lxxix.wisen het wie er sol't leben do gabe er ihmein zell em in der wuͤste wol drei meil vonseiner zell vnd da hieß er in beleiben vn̄ leben nach seiner lere Nun wolt in Anthonius fürbas in rechter gehorsamkeijt weisen vnd versuchet in an manigen dingenvil vnd vil. Er hieß in etwan ein ganzentag vasten vnd wasser auß einem brunneziehen vnd an die sunnen schitten vnd et-wan hieß er in alles sein gewand ertrennen vnd dann wider machen, vnd die Förbvnd die zeünen entflechten vnd vil solicher ding die vnnotturfftig waren vnd vorz.er in e gehieß so kunder an wortenoch an wercken kein vngehorsamkeyte.oder kein vngedult spiren, vnd darumb sokam er in kurtzen zeiten zu hoher volkomenheijt. Da saget anthonius den brudern eingutes beispil vnnd sprach-wer bald zu volron menheijt woll kommen der soll nit seinselbs meijster sein noch seinem eijgen wil-len volgen vnd ob er in gleich gut besoncket er sol nach den worten vn dem gebotihesu cristi leben. d' do sprach. Ich bin nittdarum auf das erdtreich kommen das ichmeinen willen thuͤ mer ꝺas ich wõll thůnden willen des der mich gesandt hat wyewol das doch ihesu cristi will nit was wider des vatters willen wann er durch gehorsamkeijt herab zu vnß kam vnd prediget die gehorsamkeijt das wolt er auch er-füllen vnnd wolt seinem vatter gehorsamsein Vnd wan nun cristus das alles selbstgethan hat so seien wir gott vngehorsamvnd verdampnen vnser sele wann wyrvnserm eygen willen gehorsam seind/ vn̄sol vns der heilig paulus hie ein beispilgeben der mit seiner gehorsamkeijt zu solicher volkommenheit komen ist, da thet gotvurch in vil groͤsser wunderzaichen dan durchseinen meyster anthonium. Er kam in soliche geystliche genad gegen gott das antomus die zu im sandt die er nitt gesund machen mocht dye machet der heylig vatter„mij
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