Vnd an dem dritten tag gieng desbis Hoffes obrefter amptman ꝺmaurumvnd sein gesellen in das land het gebrachtder gieng auf einem gemaurten Hauß dazwas groij als ein turn vnd voet beschauedie stat vnd das lande verzellis da jrret inder teufel vnd viel hindersich ab de haus-das im aller leib zerbrach dz man in in einleilach muͤst vinden. do hūb sich große klagevnd weinen von mauro vnd seinen brud-vnd von allem gesind vnd allermeist vonflodegario dem chorherren. Also klagtentsy do vierzehen tag vnd woltent von ymnit kommen wann sij warteten all tag seines endes vnd seiner begrebt vnd an denfunffzehenden tag da kam ein arczet vndsprach man solc im den rechten arm vnndschultern abhawen; da gehub sich flodegarius gar übel vnd gedaucht in dz man imgar vil marter an wurd thun vnd erdochnit mocht genesen. vnd also wolt er in denarm vnd schultern nicht lassen abhawen.Vnd einer nicht do man meinet das er todwäre des morgens do gieng flodegarius.in die kirchen da mausus vor dem altar anseinen gebet lag vnd schrij vnd weinet garinnigklichen vnd bat maurum das er har-derado mit seinem gebet zehilf käm da begund maurus auch mit im gar innerlichenweinen wann er was im gar liebe wanner was ein feummer andechtiger edelenanauch vog maurus ser beschwert das sy sichalso lang auf der fart saumtent: Vnnd leget sich kreützweiß für den altar vnnd betet ein langes gebet mit grossen trähernvnnd da es vollendet was do nam er dyehelfenbainen büchsen ab dem altar die imsein heyliger vater benedictus mitt heyl-tumb het gesandt vns gieng mit flodegario zu dem siechen vnnd nam ein stücklindes heyligen kreücz auß der büchsen vndbestrich dem siechen damitt sein versertenleib vnd sprach zu got gar andechtigklichdise wort. Herr schöpffer aller creaturenich ermane Dich das du durch aller mensch

liche treature erlösung dem eingebornensun ihesum cristum hast gesandte auf erdreich der empfangen wach von den wercken des heyligen gestes vnd von dem reinen keüschen leibe der iunckfrawen marievnd du vnsern tödtlichen siechtagen heijl-test an disem gegen wertigen holcz vnndIch bit dich das durch die krafft des lebenhen holcz disen sieche wollest ernoren vanallen seinen arbeijten vnd zehand oo maurus die wordt gesprach do brach im dͤleibauff. Nun was er von sere also schwartzworden als ein kol darumb begund ihm desblut an andern steten außwallen vnnd erstuͤnd auf in der selben stund vnd was ge-nesen an seinem leib. Vnd do flodegariisdas groß zaichen ersahe. Zehand begund-er von grosser freüd weinen als er vorvonlaid het gethan vnd schry da mitt lauterstymm vnd lobet got von himelreich vndden heyligen vater benedictum der einensolichen iunger het erzogen vnd in inn jeland het gesandt durch den gort so grossezeichen thet. Vnd do es frū ward vnd diemar in der stat erschalen das maurus densiechen mitt seinem gebet ernöret het denman des selben tages wänet vergraben.da ward ein großes zulauffen von armenvnd von reichen vnd nit darum das sij drzaichen gesehen es gedaucht auch ietlichedas er dester säliger wär dz er möcht manrum gesehen oder sein gewande berüren.da behielt er sein gewonliche demütigkeitvns verbarg sich vor der leut gesicht so ermaist mocht vnd sprach die genad die gotdurch die kraft des heyligen kreuzes hatgethan dem man seins gewaltes billichersol veriehen dann einem todtmutigen meschen. Da gieng harderadus für den abbtmaurum vnd bat in das er noch einen tagbelib in der stat vnd das er zu allen kirchengieng die in der stat vercellis wärent vn̄do got den alfmechtigen vnd die heyligendie genandig do waͤrent lobten vnd sij ereten mit opfIer vnd mit andechtigem bete