Dasvnd wirff von dir dein eygen willen vn̄biß ledig weltlicher sorg so hastu rueTAbbt Pastor sprach zu seinen geijstli-chen kinden da er solt sterben. Ir sollentnit wonen beykanzern noch heijden gehei-me czuͤ den gerechten, noch ewer hend sòl-len offen sein crenemen sunder mer offenŒin bruder fraget eisein zegeben.nen altuater vnd sprach, wie kompt got-tes vorcht in des menschen sele do spracheder vatter- ist das ein mensch hatt demuͤtvn̄ armuͤt vnd ꝺz er keine menschen rechtfertige vnd vrttijle-also kompt gotes vorchte in in. Ein altuater sprache de-muͤt vorcht armut die söllen stätigklichenbeij dir sein oder beleiben. Es sprache ein vater-was du heijssest das du einandren heijssest vnnd der dir übel redt sosolt du nit übel von ijm reden vassest duden der vnrecht thuͤt so soltu auch nit vnrecht thuͤn weder mit wordten noch mittwercken. Ist das du hassest den der dichverschmecht oder übel ankomt mit scheltwordten-oder nijmpt er dyr das dein istoder des gleichen dir thut das solt du memandt andern thun. Darumb wer das behalten mag ꝺem ist das gnug zu erwigemheijl,(Ein altuater sprache. Das isteins geijstlichen menschen leben-leiplichearbeyt. gehorsam+ trachtung niemandt richten noch vrteylen nicht vijl reden-nichtmurmeln. Wann geschriben steet-dye gotlieb habent die söllent hassen das übel. drist eines geystlichen menschen leben. nitgeen mit dem vngerechten noch das übelsehen mit den augen seines herczen.nochklug sein an seinen wercken noch hören frembde maer vnd niemant sehen das seinnemen, sunder niet geben’noch hoffertig-es hertzen sein noch seinen leib santten oderfullen mitt essen vnd trincken sunder alleding mit bescheidenheijt volbringen. sihean die ding ist eins geijstlichen menschenlebendu moins
anderblaeŒin altuater sprach. Wit got das er dierew vnd laid in ꝺem herczen vnd demutund sihe allzeit an dein sünd vnnd vrteylkein andren vn̄ biß allen menschen vnderthan- vnd hab nit freundschaft zu frawen.vnd weiben noch mit kinden nach mit kanczern vnd vngeläubigen vn̄ thu von dijrvnmanßigkeyt vnnd enthalt dein zungenvnd deinen leibe, vnnd enthalt dich auchvon wein/ vnd sei daz jemant mit dir redvon weltlichen sachen oder sunst welcherley sachen das sey. so krieg mitt ijm nichtredt er wol so red auch wol-redet er übelso sprich zu im-Du solt wissen was du redest vnd streit nit mit ym von dem ꝺzergeredt hat vn̄ also wirt dein gemut vaͤr-lich fridsamVon dem das geynstlich leut allezeit rue vnd frid suͤchen söllen soHoͤr vnd merck ebenEr abbte Anthoniusspricht. Als die vischesterbent so sij lang ausdem wasser seind Alsowerdent geÿstlich leütG.C.H.FLondresentricht vnnd erstöretan der ruë jres gemuͤtes vn̄ fürsacz. wansij lang auß jren kloͤstern seind vnnd beyweltlichen leüten wonent. darumb als dievisch gahent zu de wasser also sollen wirauch lauffen zu vnsern klöstern vnd zellendas villeicht so wir lang außwendig sei-en das wir vnser innern hute vergessenEr sprach aber wer in seiner czelle vnndin seiner einigkeijt sitzet vnd ruet der sel-big behunt dreierley streit. Das ist der redder gehoͤrd vnd der augen vnd sicht vndhat allein zestreiten vnd zefechten widerdie gedenck seines herczen seines gemuͤtsvnd seines leibesA. ii.