DasŒin altuater der sprache, der gedanckeder vnlauterheijt vnnd der vnkeusche istblond vnd leicht als das papir. darumb istsach das der boͤs geijst dÿe auff vns wirftvnd das wir sij widerumb von vnß vndab vns werffen vnd in nicht verhengen.noch wollusce an in haben so vertreibenwir sy gar ringklichen. Ist aber das wirsy mit suͤßigkeyt vnd mit vollust empfa-hen vnd vnser gunste vnd willen dareingeben. so werden sij dann starck als daz eisen vnd mügen sij dann nicht ringklichenvnnd leicht überwinden van sij habentvns übergangen vnnd wir seien in danngeschwach. Vnd darumb ist vnß notturftig das wir bescheydenheyt vnd vernun-ste haben in vnseren gedencken mitt denwir bekennen das den die boͤsen gedenckenverhengent vnd gunst geben kein gedingiͤst zu dem evigem heyl vnd ewigem lebeAber denen dije in nicht verhengent vnin widersteent vnnd sij außschlagent denselben ist bereijt dȳe evig kron vnd evi-ge wunn vnd frewd in der evigen saͤligkeytde ma
blaeLiiij.T Es was ein altuatter in einem klosterder viel in grosse kranckheijt dem dienetendie bruder. Nun bekant er wol daz er denandren schwer was vnd sprach. Ich willin die welt geen, das ich dije brſder nichtbeschwät-do sprach abbt Hoyses zu ihmGee niendert anders du verfellst mit fra-wen in vnkeusch. do er das hort do wardeer betrübt vnd sprach. Hein leib vnd na-tur ist yecz tod vnd sprichst doch das ichsolliche sünd begeen sölle vnd werde vndwolt nit beleiben vnd stuͤnd auff vn̄ giegin die welt. Do das dije menschen in demkraiß oder gegent erhorten das er darkonmen was do brachten sij im was er bedorftEs kam auch zu ihm ein geijstliche erbereiunckfraw vnnd volt ym auch dienen inseiner kranckheijte vnnd nach etwen vijlzeit do er sich nun gebessert hett von seiner kranckheyt ꝺo gewan er mit der iunckfrauen zeschaffen den sij schwanger wardvnd do man sy fraget von wem sy ꝺz kinde empfangen het& do sprache sij von demaltuater. aber man gelaubet sein nitt. Dosprach der altuater-ich hab es gethan ꝺarumb behaltent vnnd behuͤtent das kindso es geborn werd. Vnd do sij nun gebarvnnd das kind nun entwenet warde vonseiner muͤter do nam der altuater ꝺz kindan seine arm vnd trûg es in das kloser indie menig oder schare der brueder auff einenhochzeitlichen tag Vnd do in die bruedersahent ꝺo weineten sij all. do sprach er zumen. Sehent pr das kind der ist ein sunemeiner vngehorsame. darumb lieben brun-der behuͤtent eroch selber, wann mir dasin meinem alter widerfaren ist vnnd bittent got den allmechtigen für mich vndalso gieng er widerumb in sein zelle vndarbeijtet vn̄ stellet ꝺarnach das er widerumb kann vnd von got ꝺem herren erlangete den anfang seiner bekerung