nider vnnd das thate der adler zu dreienmalen. Darnath do der bruder dem adlernach gieng do flog der adler zu der gere-chten hande auß vnnd der bruder sahe innicht mer-der bruder wolte darumb nichtablassen vnd gieng ym̄er mer in die wu-ste fur sich dar/ vnnd kame an ein stat dostuͤnden drei palmbaum vnder denen wasein brunn vn̄ ein klein hol. ꝺo sprach er wider sichselber, das ist die stat die mir gottbereyt hat vnd gi eng in das hol vn̄ woltdo wonen. vnd aß der palmen vn tranckedes brunnen vnd belib do selben sechs jardas er nie mensch gesahe.Carnach kam der teijfel eins mals zuzyn in einer gestalt eins heyligen abbtes-vnd altuaters vnnd het ein vorchtsam angesicht vnd do in der bruder sahe do vor-chte er ihm vnd viel zehand nider an seingebet vn̄ darnach stūnd er auff ꝺo sprachder teüfel zu im-beten wir aber lieber brüder. Vnn̄d do sy auffgestuͤnden von deͤ gebet do sprach der teufel zu im wie lang bistdu hie gewesen. Der bruder sprache. sechßjar-der teüfel sprach, sihe vn de hab ich meinnachgebauten nicht hie gewist vnnd binauch sein nicht innen worden das du hije
wonest dan̄ das heut der vierd tag ist vn̄do gedacht ich in mir selber vnnd spracheich will geen zu dem heyligen man der gotes freijnd ist vnd will mit im reden vovnser baider heijl wegen. Nun sol ich dirraten lieber bruder das wir nichez schaf-fen vnsers ewigen nutzes vnd heijles drwir also in vnsern zellen siczen wan wirnicht empfahen den zarten fronleichnamvnsers herrn jhesu cristi. vnnd fürcht daswir werden von im ewigklichen gesünderet. vmb das ꝺas wir vnß saumen vnndver ren von dem Sacrament Doch sag ichdir bruder das von hinnen über drei meilseind klöster in denen priester seind dohinsollen wir alle sunnentag geen oder überzwii wochen vnd söllen ꝺo empfahen denheyligen fronleichnam vnsers herrn ihesucristi. vnd darnach geen wir dann widerin vnser zell-der rat vnd vnderweisungedes boͤsen geysies geuiel dem bruder wolvnnd darnach an dem nechsten sunntagekam der boͤß geist vnd sprach zu dem bru-der Komm dan wir sollen geen wann esist zeit vnd giengent bald auß vnd kamentin das vorgenannte kloster do ein priesterwas. vnd do sij in die kirchen kament dogienget sij an das gebet vnd do sij auf gestuͤnden von dem gebet do sahe der brudervmb sich vn̄ fand in int der in hin gefuͤrthet/ vn sprach wa ist er ode wa mag er hīsein komen er ist villeicht gangen an seinnotturfft vnd do er in nicht fand ꝺo fraget er die bruder des klosters vnd sprachewannen ist der altuater der mit mir in diekirchen gegangen ist do sprachen sij wirhaben niemant anderst gesehen dann di-che Do erkant der bruder das es der bößegeyst gewesen was vnd sprache. Sehentvnd nement war mit was geschiklicheijtder boͤsen geyst mich auͤß meiner zelle ge-bracht habent/ aber darumb ist mir nichtwann ich zu gar guten wercken kommenbin vnd darumb so will ich empfahen deGarten vnd waren fronleichnam vnsern