Dasvnd sihe die wunder gotes vnd gedenckewie vnd was du thůst das wir nicht allevon got geplagt werden. Do erschract ervon hertzen sere vnd gieng auch uber solliche ermanung seiner bruder zu dem toen,ten leichnam do huͤben sy auf den mantelmit dem sij verdeckt was do sahe er dassy ein frawen bild was vnnd iunckfravowas do erschract er vnd viel zehand nidvnd stieß das haupt wider die erden vnweinet ser vnd schri mit lauter stijme vndsprach. Ich beschwer dich bey vnserm lieben herrn ihesu cristo das du mich nit verdampnest vor dem angesichte gottes desallmechtigen das ich dich also vnuersch-uldt gepeiniget hab vnd dich so freuelichscharpflich vnd hertigklichen gecapitulieret hab. wann heylige iunckfrau marina.du hast mir dein heimlicheit nit offenbargemacht vnd ich hab auch dein heyligesleben nie nicht gewist noch erkennet vndhieß do iren heyligen leib in dz kloster begraben in daz bethauß-Auf den selben tage warꝺ des wirtes tochter die yr dz kindde het gegeben mit dem bösen geyst besesen die bracht man zu dem Grab do veriahe sij das übel von ijr selbst das sij began-gen het vnd von wem sij yr kind empfan-gen het das veriach sij offenlich vor iederman wann sij warꝺ gar ser von dem boͤ-sen geyst gepeiniget. Er saget auch allesauß yr das er nur wiste, vnd als bald andem sibenden tage nach der begrebtnußder heyligen iunckfrawen do warde dyetochter dye beseßsen was mitt dem besengeyst erlost durch des gebetes wegen dazdie heylig iunckfravo hett gethan für sy-Do das hortten alle die die in dem selbenmaackt oder stat waren vnnd in allen klostern die nahent darbei warent gelegendie kament mit kreüczfahen vnd mit brinnenden fackeln vnd kerczen vnnd sagtenlob vnd danck got dem allmechtigen dur-che des großen wunderczaichens willen.

blat.Ixxix.das der alſmechtig got durch die heijligeniunckfrawen gewirckt het vnd kament also in das kloster vnd giengent in das bethauß ꝺo der heylig leib begraben wz vndlobten do got den allmechtigen vnnd rijeheylige iunckfrawen marinam sein wir-dige dienerin die auch noch an der selbenstat biß auf disen heutige tag do ligt viidurch das verdienes willen der heyligenwirdigen iunckfrauen thut got noch grosse wunderzaichen do durch sijIII.CNun saget aber ein altuatter ein solli-ches von einem bischof von dem wir eintrost auch vnnd getrawen zu got vnd zueinem großen fleiß vnsers ewigen heylsgewinen Dem selben bischof ward gesa-get das zwū wehtlich frawen wärent ineinem bistumb ꝺe lebeten gar vnt eüschlich vnd auß der maßen schamlich. Do esder bischof hort ꝺo ward er czornig vnndvorcht es wan̄ren ander frawen auch alsdie zwuͤ vnd er keret sich mit ganzen ernstzu got dem alEmechtigen vnnd bat in daser zu erkenne gaͤb ob jm also waͤr als ihmdann gesagt was worden oder nicht vn̄der gebet ward er geweret Wann doervolpracht die goͤtlichen heyligkeijt vnnd