Die altuater sageten von einem bruͤderder saß in der von̄ste der ward vil iar vn̄lange zeit von dem bösen geyst betrogenvnnd wannet allezeit es wärent guͤt engeldes seiben bruders naturlicher vnd leiplicher vater kam zu gewisser zeit vnd sahem-Vnd eins mals do er gieng vnd seinenlieben sun besehen wolt ꝺo nam er ein artoder beihel mit ijm/ wann er gedachte soich wider heim gang so trage ich mit mirein wenig holcz. vnd ee das er wider czúseinem sun kam ꝺo was ein böser geijstevor hin zu seinem sun koomen vnnď sprachzu im Sihe vnd nijmwar wan der teufelkompt jecz zu dir in demes vaters gestaltvnd tregt ein beihel in seinen henden darmit will er dich schlagen darumb acht diedu jm das beihel auß seinen henden nemstdas du dich gen im weren vnd widesteenmugest vnd über ein weil do kam sein vater nach seiner gewonheyt vnd do in seinsun sahe do liefer gegen im vnd nam ymdas beihel vnd schlug in Zetod vnd zehandviel in der boöß geyst an vnd erwirget in-C Die heyligen vater sagent vnß dz einmuch waͤre in der wuͤste in der auch vijlmünch in zelten warent der selb brüd kam,do selben hin do er die vater sahe die darumb in der wuͤstung wonten wan sij keinledig zell zu den selben zeiten heten in derdiser bruder belib do gab im der altuaterein andre zell vn sprach beleib die weil indiser zell biß du vindest ein zelle in der dubeleiben mugestTEs het ein altuatter besundere genadevon got das gotes wort zelernen vn̄ außzesprechen vnnd darumb kamen auch dyeandren einsidel vnd bruder offt vnd dickezu im vnd baten in das er in saget dz gotzwort mit dem sij das ewig heyl verdieneten vnd die ewige saͤligkeijtDo das der altuater vernam vnd innenward der im die zell gelihen het do wardsein hertz verwundt mit dem schwert desneides vnꝺ haſ vnd ward vngſtig vnd
sprach/ ich bin nun lange zeit vnd weil hiegewesen in diser einöde vnd die bruder tament nie zu mir dann am feirtag aber ytvilkoment alltag zu disem betruger vndaͤffer vnd sprach zu seinem iunger geehinvnd sag im das er mir die zell raum vanich bedarf ir zu rechter not. vnd do d'iunget kam zii dem bruder do sprach er zu ihmmem altuater hat mich zu dir gesandt ꝺzich dich sol fragen wie du mugest wan erhat gehoͤrt du seiest kranck do enbot er imhin wider vnd sprach-lieber vater bitentgotr für mich. wann ich gar kranck bin inmeinem magen do der iunger wider heimkam sprach er zu seinen altuater er bit deinheyligkeijt vnnd väterliche trev das duim nit mer dan zwen tag frist gebest byser vm̄ ein andre zell besehe vnꝺ do nun dyezwen tag vergiengen do sendet der altuater den iunger zu im vnd sprach Gee vndsag im das er auß meiner zell gee vn̄ woler aber das verziehen so sprich zu im geeer nitt auß ich woll kunnen vnnd woll inmit meinem stecken außtreiben/ der iungergieng aber zu dem bruder vnd sprach zuim meinem vater ist gar layd vnnd ist ingrossen sorgen von deiner kranckheit we-gen vnd darumb hat er mich zu dir gesendet ob du dich nit gebessert habest. da dazder bruder hort ꝺo embot er im hineridervnd sprach herr vnd vater ich danck deiner barmherczigkeijt das du sollich sorg vnnbarmherczigkeyt vmb mich hast doch wiß& ich mich von deines gebets wegen fastgebessert hab vnnd do der iunger widerheim kam do sprach er zu seinem altuaterer bit aber dein heyligkeit das du im fristgebest biß auf den nechsten zukünftigensunntag so will er dann vnuerzogenlichenaußgeen- vnd do der sunntag kam vnd dbruder nitt auß der zell gieng do wardeder altuater mit dem geyst des hasses vn̄des czorns bewegt vnd nam einen grossenstarcken rigel vnde wolt geen zu dem bruder auf das das er in mitt den grossen vnn