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Publikum dieselben, nicht nur in der Zahl derGeber, sondern auch der Summe der dargereich-ten Gäben. Inniger Dank seye auch also Euch , ver-ehrte Menschenfreunde unserer Vaterstadt, darge-bracht für Eure thätige Theilnahme an dieserwohlthätigen Anstalt, welche die meisten aus Euchnicht nur einmal, sondern schon zu wiederholtenmalen unterstüzt haben, und gewiß auch in Zu-kunft unterstüzen werden. Das Wohlgefallen Got-tes . und das frohe Bewußtseyn Eures Herzensseye Euere Belohnung!
Auch in diesem Jahr sind bei fröhlichen undernsthaften Anlässen Gaben der Milde von meh-rern Personen zusammengelegt worden, um ihreFreude zu erhöhen, oder die religiöse Stimmungihres Herzens durch eine Handlung der Menschen,liebe zu äussern. Das Alter und die Jugend,der Reiche und der Unbemittelte haben sich verei-nigt , um eine Anstalt zu unterstüzen, welche fürdie unglükljchste Klasse ihrer Mitbürger immerwohlthätiger wird.
Durch diese Freigebigkeit wurde die Gesellschaftin den Stand gesezt, nicht nur den Fonds derAnstalt namhaft zu vermehren, sondern auch imLauf des Jahrs mehr als gewöhnlich für die Blin-den zu thun. Und dieses that sie mit Freuden;denn sie hatte das Vergnügen, daß von den Blin-den , welche sie seit einigen Jahren unterstüzt hat,zwo Personen durch die Geschiklichkeit und Sorg-falt des menschenfreundlichen Arztes, Herrn Dr.