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Achte Rechenschaft der Unterstüzungs-Anstalt für die Blinden : : vom 8. Heumonat 1818 bis dahin 1819 / / dem wohlthätigen Publikum vorgelegt und mit einem Vorbericht begleitet von J. J. Altorfer
Entstehung
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Brunners zu Dicffenhofen, wieder zum Gebrauchihres Gesichts gelangt sind, und noch Einer durchdie Kunst eines fremden Augenarztes, Hrn. Tadini,von der Blindheit befreit worden ist , für welchen siemit Freuden die Hälfte der beträchtlichen Opera-tionskosten, und für die beiden Andern dem HerrnDr. Brunner, der nichts für seine Bemühungverlangte, die BerpflegungSkosten und Arzneyenwährend ihrem langen Aufenthalt bei ihm bezahlthat, und demselben für seine bewiesene uncigennü«zige Sorgfalt ihren Dank hier öffentlich zu be-zeugen sich verpflichtet fühlt. Daß die Kur einerdritten Person nickt den glüklichen Erfolg wie beidiesen zweyen gehabt hat, lag nicht an der Ope-ration, welche nach Wunsch gelungen war, son-dern an ihrer körperlichen Beschaffenheit und denZufällen, welche den Erfolg vereitelten. Für die-ses Jahr sind nun noch 13 blinde Personen, welchedie Unterftüzung der Gesellschaft bedürfen; fürdiese wird dieselbe, so viel die Umstände erlaubenoder nothwendig machen, gerne noch kräftigersorgen.

Indessen muß eS sich die Gesellschaft immer nochzur Wicht machen , auf die Vermehrung des Fondsder Anstalt allen Bedacht zu nehmen, damit waseinen so gesegneten Anfang gehabt hat, immermehr zunehmen möge, und die Unterstü.zungsan-stalt für die Blinden diesen Namen einmal mitallem Recht verdiene. WaS von Seite der Mitglie-der von Anfang bis dahin geschehen ist, werden sie mit