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und ein Geschäft lernen zu lassen. In dieser neuen Lage warder mit allem möglichen Schlechten bekannt, wurde überaus gott-los, und so brach seiner Mutter Herz; sie starb. Frei vonallen elterlichen Banden verließ er seinen Platz und reiste nachSchottland. In Glasgow führte er zwei Jahre lang ein sünd-lichcS Leben, bis er durch jene Einladung meiner Mutter, dieKirche zu besuchen, plötzlich in seiner Laufbahn aufgehalten wurde.An jenem Tage verließ er die Kirche mit unaussprechlich heftigenGewissensbissen. Der Anblick einer Mutter, die mit ihremSohn gemeinschaftlich Gott verehrte, erinnerte ihn an die glück-lichen Tage seiner eigenen Kindheit, da er die Kirche undSonntagsschule im Segen besuchte. Er dachte daran, wie erdie letzten Jahre seiner seligen Mutter verbittert und ihre grauenHaare mit Herzeleid in die Grube gebracht hatte. Sein inner-licher Kummer machte ihn krank, und in seiner Krankheit wurdeer ein anderer Mensch. Er kehrte nach England zurück, warfsich zu den Füßen seines mütterlichen Onkels, bat und erhieltVergebung. Mit seines Onkels Bewilligung studierte er nunTheologie, und als er ordinirt worden war, begab er sich aufdas Missionsfeld. Er war nun schon seit mehreren Jahren alsPrediger unter den Hottentotten in Südafrika angestellt.
»Sobald ich Ihre Bibel ansichtig wurde," sagte er, »soerkannte ich dieselbe. Und nun, wissen Sie, wer an jenem merk-würdigen Sabbath, als Sie mich znr Kirche einluden, mein Be-gleiter gewesen ist? Es war der berüchtigte Jack Hill, welcherdas Jahr darauf wegen Straßenraubs hingerichtet worden ist.Ich bin von dem Rande des Abgrunds und der ewigen Schandezurückgerissen und wie ein Brand aus dem Feuer gerettet wor-den. Sie werden sich noch des Textes des Dr. Deattie anjenem so merkwürdigen Tag erinnern: »Laß dein Brot überdas Wasser fahren, so wirst du es finden nachlanger Zeit!»
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