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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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Die Tracht. Waffen und Bewaffnung. 13. Jahrh.

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wurde allmälig Hauptgegenstand des sich auch sonst einstellenden Auf-1 wands, da man dazu in stets weiterem Maasse nicht nur die kost-

Pig. 15.

Fig. 14.

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barsten Stoffe wählte, vielmehr es auch durch Stickerei von mannigfachenZierrathen oder, was noch häufiger geschah, von Geschlechtswappen be-reicherte (Fig. 15). Kostbarer noch wurde die Rüstung dadurch, dassman diesem Waffenhemde Achselschildchen hinzufügte, die, reichgeschmückt, sich frei erhoben, was gegen Ende der zweiten Hälfte des drei-zehnten Jahrhunderts üblicher ward, und dass -man schliesslich die soweit gediehene Ausstattungsweise überhaupt selbst auf die Streitrosseübertrug, indem man auch diese ziemlich vollständig mit einer Ketten-bepanzerung und mit (dem Waffenhemde ähnlich) verzierten Ueberhang-decken versah (Fig. 16).

Obschon nun diese Art der Ausrüstung ebensowohl der Bequemlich-keit als auch dem Aufwandbestreben an sich immerhin zu genügen ver-mochte, kam nichtsdestoweniger daneben um den Schluss des dreizehnten