Die Tracht. Waffen und Bewaffnung. 13. Jahrh.
19
■wurde allmälig Hauptgegenstand des sich auch sonst einstellenden Auf-1 wands, da man dazu in stets weiterem Maasse nicht nur die kost-
Pig. 15.
Fig. 14.
UntJ
( / i
tf®
m r ■
barsten Stoffe wählte, vielmehr es auch durch Stickerei von mannigfachenZierrathen oder, was noch häufiger geschah, von Geschlechtswappen be-reicherte (Fig. 15). — Kostbarer noch wurde die Rüstung dadurch, dassman diesem Waffenhemde Achselschildchen hinzufügte, die, reichgeschmückt, sich frei erhoben, was gegen Ende der zweiten Hälfte des drei-zehnten Jahrhunderts üblicher ward, und dass -man schliesslich die soweit gediehene Ausstattungsweise überhaupt selbst auf die Streitrosseübertrug, indem man auch diese ziemlich vollständig mit einer Ketten-bepanzerung und mit (dem Waffenhemde ähnlich) verzierten Ueberhang-decken versah (Fig. 16).
Obschon nun diese Art der Ausrüstung ebensowohl der Bequemlich-keit als auch dem Aufwandbestreben an sich immerhin zu genügen ver-mochte, kam nichtsdestoweniger daneben um den Schluss des dreizehnten