zu höherer Kultur, wie solche unter byzantinischem Einflüsse namentlichseit Wladimir die thiitigste Förderung erfahren hatte, dauernd unter-jochen. Unter ihrer Gewaltherrschaft, begünstigt durch die Entmuthi-Sung der russischen Fürsten , verlor sich alllmälig auch im Volke jedesStreben nach selbständiger Bethiitigung. Sein Wohlstand ging zu Grunde,ll| id gleich wie jene sich dem mongolischen Joche in sklavischer Unterthänig-keit fügten, versank nun dieses mehr und mehr in Knechtschaft'und Hoheit.ü azu kamen, den Verfall noch beschleunigend, im Verlauf des vierzehntenJahrhunderts die stets höher gesteigerten Forderungen der mongolischenGrossen, die das Land jeglicher Mittel beraubten; ausserdem, nächst sichimmer wiederholenden Unruhen im Innern, etwa um 1346, die Pest oder»der schwarze Tod,“ die bis 1352 unausgesetzt, sodann in kurzen Zwi-schenräumen bis gegen 1365 das Land entvölkerte, und noch überdiesdie sich mehrenden verheerenden Einfälle der deutschen Ordensritter von.Livland aus, der man sich, doch auch nur vorübergehend, einzig durciieinen ungünstigen Friedensschluss um 1371 zu erwfhren vermochte. —Lnter so allseitig zerrüttenden Umständen war schliesslich, neben demalten Nowgorod , das seine Freiheit länger zu bewahren gewusst hatte,Ul| d Moskau, dahin das abhängige Grossfürstenthum von Kiew ausverlegt worden war, das wandernde Hoflager, die „Orda,“ des Grosschansder fast einzige Haupt- und Mittelpunkt des Reichs. Anfänglich häufigerWechselnd, ward dafür in der Folge vorzugsweise Astrachan bestimmt,das sich denn dadurch zugleich zum Mittelpunkt höchster ^barbarischerFracht erhob. Diese drei Städte erhielten sich somit auch nur noch alleinals die Hauptplätze des einst so ausgebreiteten Handels, des einzigenBetriebes, der durch die Mongolen keine wesentliche Störung erlitt.Nowgorod vor allem blieb noch zunächst der Hauptstapelplatz sowohlden westlichen als auch für den levantischen V aarenzug. Durch dieAusdehnung, welche die mongolische Herrschaft nach Osten gewann,"’urde der Weg nach Indien und China geöffnet. Hierdurch erreichte die
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“asste. Somit, darauf verweisend, begnüge ic iedoeb nicht unter-weisen Betrachtung des wesentlich Charakteris lsc 1 ’ gowo hl schriftlich als
lassend, dies nach Maassgabe des vorliegen el ange führton Literatur seien
bildlich zu ergänzen. Von der schon dort zahl f \vichtigen Werke ge-hler nur als die zugleich durch Verbildhchunge ^ auf allerhöchsten
"annt: „Altertlmmer des russischen Reichs. - Abbildung, in reichstem
Befehl u . s. w. Moskau . 1849. 1 - 6 Bdo ‘ ono ff. Beschreibung derDenk-
arbendruck und 4 Bde. Text m 4. G. - ese n 8C haftlichen Lebens) im rus-®al er des Alterthums (betreff kirchlichen und g Iyan Sneg hireff. Alter-chen Museum von P. Korobanoff. M ^‘ k (Silnim tUch in russischer Sprache);‘bumer von Moskau . Mit 44 Platten in Bun druck ^ moderne
bazu Theophil Gautier . Tresort dart de ia aus200 photographischen Nachbildung© 1 *)'