Der mit Pelzwerk gefütterte Ueberrock, dazu man möglichst das kost-barste Pelzwerk wählt, kommt jedoch hauptsächlich nur im Winter zurAnwendung. Während der wärmeren Jahreszeit und im Hause begnügt® an sich theils mit ähnlichen, doch ungefütterten Röcken, zumeist indessenallein mit dem Kaftan (Fig. 167 a. bj, der auch noch bis zu Anfang dessiebenzehnten Jahrhunderts in mannigfach wechselnder reicher Ausstattungdas vornehmste Kleid der Hofbeamten ausmachte (Fig. 168 a. b. c).
Fig. 168.
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Di dieser Eigenschaft namentlich wurde er häufiger, noch völligst nachta tarischem oder mongolischem Geschmacke, von Seidenstoff mit einge-^irkten bunten rohphantastischen Figuren, und mit langen, die Hand weitfiberragenden Ermeln getragen (Fig. 168 b. c). — Selbst, auch m derHaartracht und in der sorgfältigen Pflege des vollen Barts bheb man, wiees scheint, dem hochalterthümlichen Brauche getreu.
Ziemlich dem ähnlich erscheint die eigentlich volkstümliche Beklei-^"g der vornehmen Weiber, was zugleich deren nicht minder hohesAU er bestätigt. Auch bei diesen bilden ein langes kaftanart.ges Untergewand
V ° n zumeist buntgemustertem Seidenstoffe, ein langer gewöhnlich mit Pelz
gefütterter Ueberhang nebst einer kappenförmigen Kopfbedeckung von Tuch°der Pelzwerk und buntgesteppte Schuhe von Leder, die vornehmsten