388 !• Das Kostüm vom Beginn des 14. bis zum Beginn des 16. Jahrh.
muthen steht, seit der Herrschaft Ivans I. (III.) auch schon roherHandfeuergeschosse, da dieser um 1475 den Gebrauch des Schiess-pulvers einführte, und bereits um 1482 bei der Belagerung von Fellh 1
Fig, 174.
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im Besitz von Kanonen war, welche ein Bologneser, Aristoteles , fiir ihngegossen hatte. —
Für den priesterlichen Amtsornat behielt man die von dergriechisch-katholischen Kirche in Byzanz fiir ihren Ornat gleich anfäng"lieh festgestellten Grundformen dauernd bei. 1 Wesentlich nur in derverzierenden Ausstattung wechselte man, dabei man jedoch stets die
1 S. das Nähere auch darüber in meiner „Kostümkunde. Geschichte derTracht u. s. w. vom 4. bis zum 14. Jahrhundert (1864) S. 131 ff.; S. 349 ff*“Von Werken darüber sei hier wiederholentlich nur erwähnt: J. M. Ileineccü-Abbildung der alten und neuen griechischen Kirche. Leipzig 1711. J. G. King-Die Gebräuche und Ceremonien der griechischen Kirche in Russland. Riga 177®’und E. v. Murald. Briefe über den Gottesdienst der morgenländischen Kirche,aus dem Russischen übersetzt und aus dem Griechischen erläutert. Leipzig 13®® ’dazu die betreffenden Abbildungen in Buntdruck in: „Alterthümer des russischenReichs.“ ”