392 L Das Kostüm vom Beginn des 14. bis zum Beginn des 16. Jabrh.
der Deutschen erlegen war, noch zumeist in ursprünglicher Reinheit er-halten. Nach vielfachen Unruhen im Innern, die eine Trennung Schlesiensherbeiführten, und schliesslich auch das übrige Land zu zersplittern drohten,
Fig. 178.
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durch Wladislaw IV. um 1309, obschon mit Verlust von Pomerellen, i mGanzen wiederum zu einem Reiche vereinigt, bildete fortan dies gewisser-massen eine Völkerscheide zwischen den östlichen Slaven , den Russen,und dem deutschen Reich. Indessen wie sehr cs sich nun auch gleichWladislaic angelegen sein liess, und wie entschieden auch seine Nach-folger darauf Bedacht nahmen, die Selbständigkeit ihres Reiches zu wahren,ja wie glücklich sie sich darin auch nach Aussen hin bewiesen, blieb « sdoch stets, wie auch schon seither, den unmittelbareren Einflüssen der csumgebenden Nachbarvölker ausgesetzt. Schon unter Wladislaw selbst
Verbildlichung von polnischen Alterthümern als Hauptwerk: Przdziecki e *Rastawiecki. Monuments du moyen-äge et de la renaissance dans l’uncion* 10Pologne jusqu’ä la fin du 17 mo siöcle. A Varsovie et k Paris 1854 fF. Vereinzeltes bei F. A. Vossberg. Siegel des Mittelalters von Polen , Lithauen, Sohle-sien u, s, v?. Mit 25 Kupfert. Berlin 1854.