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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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482 Das Kostüm vom Beginn des 14. bis zum Beginn des 16. Jalirh.

schlagen; diese nicht selten reich vergoldet. Auch noch sonst aberbrachte man für diese Geräthe, wie für hölzerne Möbel überhaupt, sf>weit es sich dabei um besondere Kostbarkeit handelte, fortgesetzt stelle 11 'weise Bemalung und Vergoldung, als auch eingelegte Arbeit (,,intarsia ,marqueterie) mehrfach in Anwendung. Im Inventar der Königin An )iavon Bretagne wird (um 1498) ein derartig reich verzierter Koft er(coffret), doch höchst wahrscheinlich von geringerem Umfange, erwalnü.

Fig. 197.

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Dieser Koffer war in Holz und Elfenbein mosaikartig behandelt, lU ^erhobenen Verzierungen geschmückt, bemalt, vergoldet, und ruhtesechs rundum ausgearbeiteten Drachenköpfen. Bei den zu g e "

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lichem Gebrauch bestimmten, nur einfachen Truhen, die ihrenden Garderoben erhielten, begnügte man sich nach wie vor sielängs den Seiten nur leichthin, gewöhnlich in der nun beliebten Artgleichsam rundlich zusammengezogenen Pcrgamentblättern zu g cs ®theils (ohne irgend welchen Schmuck) lediglich durch metallene Besc 1 l c