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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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481
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*1. «Inar Vf

- 1500 ). 481

B. Gerätb. Abendland im -

seitiger, leicht drehbarer Platte, diese inmtten m^eine aber gab

Aufstecken von einer oder mehreren Niederlegung und Auf-

man dem Untergestell auch immer hauigc , , }<fen Behälters, im

bewahnmg von Büchern, die mchreT en Fächern ahgetheilt,

Innern zunehmend zweckentsprechend gelegentlich auch

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noch eigens reich durclibi dete. I> freist nur einfach unter-einzelnen Schrägpultc, deren m Schreiben bediente, nicht

legte, Tafeln, wie «um *» verfertigen. Solche Tafel»,

selten besonders künstlich und k pult geste llt oder an den

dazu bestimmt um auf einen diac werden, gestaltete man

Seitenlehnen eines Sessels (vorn) be es lg nacb ihrem Zweck,

nach wie vor fast ausschliesslich Merec ug u j f uss ] os . Man

mit nur kurzem abgeschrägten bn eisa z welche, unterhalb

hatte unter anderem (um 1454) derartige » auf einem (kleinen)durch kreuzweis angebrachtes Holzwer ge ® ' der Herzoge vondrehbaren Fusse ruhten. Und untei en ^ on re i nem

Burgund befand sich (am 1467) em solches Pult (Ä J SchränkenSilber, das aus sieben Stückeng Arail ke indessen wesent-

und Truhen, davon die grossen ver Hauptgegenständen häus-

lich erst seit der Mitte dieses Zeitraums va J | teigerte Fülleliehen Bedarfs würfe», mm mm gcT Z » "

baulicher Verzicrungsformen zui G f ltug , Grundgestaltungen

mehr, da jene ihren Zwecken nach rucksicbtl «* ^ ^ ^

bäum noch eine weitere Vermannigfacbung welchen man

auch dafür im Ganzen zumeist eigneten. 1 Bedeutsamkeit als

auch neben den Schränken ihre aUhe.Tom.nhche^^ ^ _ n denGiebel ersten Ranges ungeschmälert bewai r , Um { a nge, mit

leisten Fällen, bei zuweilen noch betiacnuic al , ggc hliesslich oder

derartigen Zierformen in Sclimtzarbei en g cbm üekte man sie

doch zum grössten Theil zu bedecken (Utg. J- h auf die vier

nicht gänzlich damit, sei es nun, dass man i , änktC) s o pflegteSeitenwände oder nur auf deren mittleren au s ) e j s ten und das

man wohl das Uebrige, wie namentlich ie m ^.g^r behandelteneigentliche Untersatzstück auch mit anderweitige ^ Werfiguren u . s . w .)Ornamenten (Maasswerk, Laub- und Rankenwer > ^ j mtner z um Sitzen

auszustatten. Nur den Deckel, da gelegentic } lobene Darstellungen,benutzt, beliess man auch ferner durchweg o ne ^ Malereien und, wieversah ihn aber trotzdem zunehmend hau g e * hauptsächlich längsmitunter dann auch nicht minder die Seit\ geb ndeten metallnen Be-ihren Verbindungskanten, mit zierlichst dureng 31

EostümlcttiKle. III.