486 I. Das Kostüm vom Beginn des 14. bis zum Beginn des 16. Jahrh.
erfuhren im Wesentlichen kaum schon eine noch weitere Wandlung, alsdass man s.e im Einzelnen, dem herrschenden Gesehmacke folgend, mirFig. 201. decorativ noch reicher und mannig-
faltiger behandelte. Die einmal da-für bestehenden Grundformen (S. 447)blieben im Ganzen dieselben, undinwieweit man auch etwa davon hinund wieder abwich, beruhte dochauch dies stets nur auf dem eine«Punkt und Hess somit, demungeach-tet, das bereits allgemein üblich®Gesammtgepräge im Grunde genom-men unberührt.
Von den mancherlei Arten v0DTischen wurden die kleinen ei«'füssigen Tische mit runder, ovalerund viereckiger Platte und die char-nierbeweglichen Klapptische(Fi<7-gebräuchlicher. Sie beliebte manfortan in einem Kaum zu mehrerenaufzustellen. Namentlich die ersteren,in ihrer vorwiegenden Eigenschaft abZiergeräthe, beschaffte man gemei-niglicher besonders kostbar: die Pi at 'ten entweder von Gestein (Mar®° r 'Serpentin u. dgl.) oder von selten® 111Holze, zuweilen mosaikartig ausg®'legt, bemalt, und auch wohl a®Rande zierlich eingefasst; die Fü s * ewenn nicht von Metallarbeit, theibaus dem Ganzen thunlichst kunstvoigeschnitzt, theils aus einzelnen f relgearbeiteten Ornamentstücken, mit-unter äusserst künstlich und g e 'schmackrcich zusammengesetzt. 1 ■A llC 1bei den mehrfüssigen Tischen hh®'ben vor allem die Füsse durchs«-'Gegenstand schmuckvoller Beim 11lung, die man nun aber auch gl® lC
1 Vergl. H. v. Hefner-Alteneck und C. Becker, Geriithscbafte«Mittelalters etc. I. T a f. 43 .
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