4. Tracht. Frankreich u. England. Kleidung der Weiber (1500—1550). 559
Spanien vorherrschend geschlossen (S. 535), von der Mitte der Taille^ ln beträchtlich zunehmender Erweiterung gänzlich offen zu belassen,auch das Leibchen oberhalb zu reizvollerer Bezeichnung des Busensrz rundbogig auszuschneiden (Fig. 216 a). In derartig leicht verän-61 ^ orm war solche Kleidung von Claudia, der ersten Gemahlinanz I, (ihm 1514 vermählt und 1524 gestorben) aufgenommen und^geführt worden (Fig. 216 b), erhielt sich darin auch wesentlich bis umj,'! des Jahrhunderts. Die schöne und geistvolle Schwester des
inM^' ^ ar( J are ^ ie von Valois (1492—1549), welche sich längere Zeit. a zur Pflege ihres daselbst gefangenen Bruders aufgehalten hatte,q ® s ' c b in der gleichen Weise (Fig. 216 a). Und auch Eleonore vonreich (gest. 1558) nahm dieselbe nach ihrer Vermählung mit Franz I.
sofort
an (Fig. 216 c).
Fig. 217
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Wenden V 61 sc ^ ^ en dreissiger Jahren zuvörderst am Hofe begin-'VeJe^e era %emeinerung dieser Form, begann zuglaich bei Allen denen,floch minr)^ tere ’ ^ le * ere Lekleidungsweise fortgesetzt hatten, das Bestrebenestens deren faltigere Fülle, namentlich die des eigentlichen