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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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-V Tracht. Frankreich u. England. Kleidung der Männer (15471589). 575

hinter ihm

hen U ZUTUC '> J a sl!c 'htcn sich im Wetteifer ihm gefällig zu erschei-

f£toi 7 ° C ^ 8anz besonders hervorzuthun. »Die Mignons erzählt

j,j ' » trl| gen die Haare über ihre kleinen Mätzchen von Sammt

SeradT 6 . tWaS n ^ e Dünge gezogen, gekräuselt und zurückgekämmt,

bei r, Wle 6S ^' e ^ c 'ber machen; ihre Hemdkragdn steif gestärkt und

das *t> n ^ USS Lan ° e dergestalt um den Hals eng zusammengefältelt,

(Fi ^ cm Haupt des Johannes in der Schüssel ähnlich sah

tair il ^ diese übergrossen Krausen machten auf den Secre-

<j ass er Ven etianischen Gesandtschaft einen so erstaunlichen Eindruck,

(S l,n terlassen konnte auch über sie nach Haus zu berichten

' DieseMignons liebten es, sich in lichte Farben zu kleiden.

hchtf k- neI biauer, lichtgrüner, rosa u. dergl. Atlas, zumeist mit anders-

Y e 'o en Bändern, Schnüren u. s. w. besetzt, wurden vorzugsweise

s Pottw - Ct ' Dezug auf solchen Putz heisst es in der gegen den Hof

a nder 6180 £ er e btetenDescription de Vlsle des Hermaphrodites unter

(d e f a ]j 6 ® : »Jeder Bewohner der Zwitter-Iiisel kann sich nach eignem

Bück ^ u ^den, wenn es nur mit Prachtaufwand und ohne irgend welche

li° s tba r au ^ Stand und Vermögen geschieht. Der StofF mag noch so

stini. sein > so rnuss er doch unerlässlich noch mit Gold- und Silber-lt *erei i

^eid / rerAen und Steinen geschmückt werden, oder wir erklären dasu n( j der ^ ^ 8uten Gesellschaft unwürdig. Je weibischer der Schnitthalten 61 f* errat h) für um so trefflicher und unseren Sitten um so gemässerände r t 6S ^och muss die Kleidung mindestens in jedem Monat ver-tilg Wer< f en - Wer einen Anzug länger trägt, den soll man als geizigh' re Undc SC ^ maC ^^ 0S verac h ten ( u - s - w.); daher empfehlen wir unserenre Bhen q* ^ ass s * c un t er ihre Diener einen ebenso geschickten als genie-Und v beider aufnehmen, mit welchem sie stets neue Muster erfindenScäi]^ rSUC ^ Gn können. Ganz in Uebereinstimmung damit lautet die»De, . n8 > w eiche Vigenere von zwei vornehmen Stutzern entwirft:aufg e ] . Ira gt das Wamms straff am Körper, gleichwie als wäre es°beli s ^ h Urz j mit ganzen engen Ermeln; einen Hut ä lalbanaise,lang e / n ° rin, ^> bauchig aufsteigend mit nur äusserst schmaler Krempe;^Salis'k 0 '^ 7 ' 1 ^ 65 mar inesques ) Beinkleider in Marinis Geschmack, pro-8ec kenhV (& re i7uesques) hosenartig; einen langen weiten Mantel (tabare),^agen V' aU ^ ^ er Drde nachschleppend, und einen einfachen Hemd-^harteiv'k^! VOn ü elr i Umfang einer jocondate und (a barbacane) schiess-1 nin e e j ^ ^l'cb gezackt. Der Andere trägt über einem Gestell ä la pou-8es * e pptes J^^hfl'ch weites, zu narbenartigen Gliederungen völlig aus-Sasteift $ arQms mit schnabelförmig endigendem Bauch, warm ausgefilzt,fe ichen ( j Un< l voll, wie das Schwanztheil eines Maulesels herab-§leiche ö de 6 ^' S ZU ^ en Hnien; die Ermel, von den Schultern hängend,er Hose des Hypocrates; einen grossen ( sombrere ) Schattenhut,