Traollt - Frankreich u. England. Kleidung der Weiber (1589—1600). 595
2u meist 229 230 a ‘ Der obere ^ ock bIieb noc}l
Geh lÄ ? esck ^ ossen un( I ward, um das Unterkleid zu zeigen oder beim
^ e ssen v, 10 ^ ZU hindern, vorn °der seitwärts aufgenommen; später in-Überh 6 le “ te man ihn auch wiederum häufiger vorn offen zu tragen,^nten^ a ^ er beide Röcke (den oberen und den unteren) längs dender A n Sekr reic h zu besetzen. In England verfuhr man hinsichtlichStelle . e " nun £ etwas massiger, begnügte sich auch mehrentheils anl iam e n ‘' eneS Uüftkranzes mit einer nur flachen Aufbauschung. iS’ächstdemSäinmtr (niCht aus S es P annte ) weite, langschleppende Reitkleider auf. —doch * C ^ e ^ ormen des Kragentuchs und der Frese behielt man bei;§eöff man ersteres nun f ast ausschliesslich vor dem Busen sehr weit£i nz , 6 ’ Wa hrend man die Frese an sich in allen ihren Gestaltungen im^faus e ' len re ' cker durchbildete. Die geschlossenen mehrschichtigen Rund-»u * n WUlden gemeiniglich noch verbreitert ( Fig. 230 o), und die vorn9o.udrons“ durchaus offnen Stehkragen im Ganzen sehr be-werte C erk ^ kt > mitunter so, dass sie den Ivopf überragten. Jene ver-® an a m Rande mit schmäleren oder breiteren Spitzen, die Steh-^ Ur chb a * J6r ^ etzt ausser dem nicht selten sogar vollständigst in zartestera üs roc hner Arbeit, welche man zuweilen noch überdies mit feinstIn den^b - - 10611611 °^ er Silberfäden durchzog (Fig. 229 a. b; Fig. 230 b).S e br" , Ur £ or heben Kreisen, wo das geschlossene Kragentuch überwiegendWeg etl IC " blieb, pflegte man die vornehmen Damen, ihrer freien Busenr äeliten S ?°^ we ’ se als „dames ä gorge nue“ zu bezeichnen. Dieseihne n n ^ dafür ’ indem sie die bürgerlichen Damen nach einer vonnannt e J° rZU ^ swe ' se getragnen aschfarbenen Fussbekleidung „grisettes“sich f " Unter den üblichen mehreren Arten von Schuhen, deren man^ogen 0 ^ 686 * 2 * Wcdd ohne Yerändrung bediente, fanden ihrer Feinheittnit Ab,* 6 ,,r nules de Venise“ zunqjnnend Verbreitung. Sie, zum Theilauf der*"«^- 611 VOn z * er Hcher Beschaffenheit, schmückte man gelegentlichjjj 1 - Pb^e oder dem Spann mit einer Rosette von Steinen und Perlen,dass m otd'beinkleider erfuhren kaum einen anderweiten Wechsel, als'bttch 311 d * C ^ooabten Strumpfhosen gänzlich aufgab und ganz allgemein' Vl,r <Ie ^? S *' r *obte Strümpfe ersetzte. — Einer durchgehenden Wandlungdami t a le , ^ aar ^ rac bt unterworfen. Die Frisur „en bichons“ verschwand,gatm ma llC d ' e Ihrer Form angepasste leichte „toque“. Statt dessen be-das Haa 1 *' zunac bst nach Vorgang der Königin Margarethe (Fig. 229 o),*U 0rdn * 111 vielen schmalen Strehnen oder Lockenreihen nach rückwärts^ogelförrn' 1 a ^ s ^ ak I jedoch, so schritt man dazu es tlieils rundlich, theilsaüSf eicht ^öhe zu toupiren (Fig. 229 b) und, falls es dazu nicht
Herriieke 0 ' durck Irisches Haar oder (nicht minder häufig) durch eine^ürchgä n Gr ^ anzen - Gleichzeitig hiermit ward es Gebrauch das HaarS'o weiss zu pudern. An solcher Gestaltung bis zum Tode