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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.

denen der östlichen Völker noch zumeist, Hessen indesseneine eigenheitliche Gestaltung verkennen. Sie bestanden vorwiegend ®haubenartigen vorn weit geöffneten Unterkappen oder einfachen **■tüchern, und flacheren kranzförmigen oder höheren Rundmützen

Fig. 261.

Pelz werk darüber, welche ziemlich knapp auflagen. Das .gen

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zu Zöpfen verflochten. Die Jugend Hess es gemeiniglich in z ffel

Strehnen hinterwärts herabhängen, die Frauen pflegten es um denzu winden und mit der Haube vollständig zu verdecken. Die j neJ nden Füssen genau angepasst, waren, wie die der Männer, vonfarbigem Leder und durch Stepperei verziert. — jung

So blieb es im Allgemeinen, bei allerdings stets reichster Vervon kostbaren, zumeist hellfarbig gemusterten Seidenstoffen (A Lyichmet u. s. w.) und mannigfaltigstem Kleinschmuck, darunter baup jj 0 j]ebeim weiblichen Geschlechte lange Brust- und Halsketten ,r e beh<spielten, bis um die Mitte der neunziger Jahre. Die Männer j e iiiauch ferner dabei. Die Weiber indessen, so insbesondere ,in ^ invornehmeren Adel, wandten sich von da an, nun auch immcrh 111

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