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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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H. Das Kostüm des 16 .

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Der Frauen, insonderheit der Jungfrauen Schuhe haben g ar ®Hacken, bei einer viertel Elle lang, hinten herunter mit kleinen z>c rNägeln beschlagen, können jedoch in solchen Schuhen nicht viel al1da dann kaum der Vordertheil mit den Zehen auf der Erde ruht.

Die Weiber, zumal in den Städten, schminken sich alle; ^so grob und merklich, dass es das Ansehen hat, als sei einer m |1 * , gHand voll Mehl über das Gesicht gefahren, und mit einemBacken roth gemalet hätte. Sie färben auch die Augenbrauen undpern schwarz, bisweilen braun. Das Haar tragen sie zusammeng®*^unter den Mützen; die erwachsenen Jungfrauen aber lassen es mZopf geflochten, daran unten ein rothseidener Quast, auf dem

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herunterhängen. Den Kindern jedoch unter zehn Jahren, Mädchenals Knaben, schneiden sie die Haare auch vom Kopfe und a ®^auf beiden Seiten Locken stehen; den Mädchen aber hängenUnterschied grosse silberne oder messingne Ringe in die Ohren.

Es haben auch vordem die Deutschen , Holländer, ? rain n j[andern Landesleute, die in des Grossfürsten Diensten,halber sieh bei ihnen aufhalten und leben wollen, der Russen nund Trachten sich bedient, auch gebrauchen müssen,von frevelhaften Bösewichtern beschimpft und gefährdet Wlir