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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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703
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^aeht. Russland . Kleidung d. Männer; d. Weiber (1500 1600). 703

t] D( j .j| abr aber hat der jetzige Patriarch darin eine Aenderung gemacht.h r0C(1 . S0)dle s durch diese Gelegenheit veranlasst: Als einst eine grossew °hnt ° n m ^ 6r ® tadt Schalten wurde, welcher der Patriarch selbst bei-^oh l,n d er auf der Strasse über das herumstehende Volk nach Ge-Kussejj 61 ^ 6n ® e & on sprach, haben die Deutschen , welche unter denSe Snen , Stan< ^ en nic ht wie diese gegen den Patriarch sich neigen undVer nom aSSen w °h en - Da dies der Patriarch mit Unwillen gesehen unddas 8 <jj e en tJass es Deutsche wären, hat er gesagt, es sei nicht recht,etQpfg Unwürdigen Ausländer so unbekannter Weise den Segen mit-z Qn , ® en ' Dnd auf dass er sie hinfürder kennen und von den Russen^sen rS j^ e '^ Cn wisse > hat ein ernster Befehl an alle Ausländer ergehenfo r t an . f ss jeglicher alsbald die russische Kleidung ablegen und sichdunsten p 6iner ei Scnen Landesart Kleidung antreffen lassen solle. Solchemkesehw ote nun so geschwind zu gehorchen, wollte etlichen ebensoVie le nioÜT fallen, als gefährlich Dem zu widerstreben, indem ihrerals yj , 1 sow ohl aus Mangel des Zeuges und dazugehöriger Sachen,

kanten 6 ^ ^ 6r Schneider ( nicht sobald zu neuen Kleidern gelangensie ^dern auch wegen ihrer täglichen Aufwartung am Hofe, wojeder » ac htheil nicht abwesend sein durften. Hat deswegen dennihrer yg (e rr ' Irien > w as ihm am nächsten zur Hand gelegen. Einige haben*°gen Cr ^ ross " nnd Eltern-Väter, und anderer Freunde Kleider ange-^länder nocb zu des Tyrannen Zeiten bei Wegführung der alten^ese n Tjr 011 * 11 ach Moskau gekommen und in den Kisten verwahrt ge-alten u n( j 6 cbes denn bei ihren Zusammenkünften nicht nur wegen so^h^eder Dlanc ^ er l e i Trachten, sondern auch weil die Kleider manchemals° j e ( £ zl j S r °ss oder zu klein waren, viel Gelächter verursachte. Müssenv ön den CaiJe Ausländer, wessen Landes sie auch sind, zum Unterschied»Es w U t Sen . S0 £ eben UI 'd sich finden lassen.

2io ° ^ ^ ^°skau e n Knees oder Fürst namens Mikita Ivano~ari d de Ssc ^ lnn ° t,J sicher nach dem Czar der vornehmste und reichste,^ Uts chen M Daher Verwandter ist ) ein lustiger Herr und Freund der2,1 den D e U8 'k - ^ ieser hat nicht allein zu den Ausländern, namentlich^ Ihnen s Sc ^ en > als auch zu ihrer Tracht grosses Belieben, also dassteilen zu^t*" < ^ eu * :sc ^ e und polnische Kleider machen liess, ja solchegeachtet ^ Lust seIber anzog, und damit aus- und auf die Jagd ritt,^°hl in j^ e j. ass der Patriarch dagegen geredet; hat ihm bisweilen auch^ '%nw i r nSSaChen W0 es ibm nicbt billi £ zu se n S cdünkte , kurzei^^'ch d j e Antworten wissen lassen. Aber der Patriarch soll doch

Hb,

en.«

Kleidung;

en mit List von ihm bekommen und abgeschafft