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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.
nach wie vor von beträchtlicher Weite, mindestens bis zu denreichend getragen, und entweder unten offen belassen oder, was w ^Folge häufiger geschah, theils bis zu den Knien hin weitbauschig a
geschürzt, theils, unter dementsprechender Verlängerung, mit einer
längs
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dem unteren Bande der Beinlinge angebrachten Schnur über den
oder den Knöcheln zusammengefasst, so dass es in Bauschen
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Füsse fiel ( Fig. 270 b ). Man fertigte es von dünner Seide, doch al ‘.Jso insbesondere später, wie hauptsächlich noch gegenwärtig,wand oder Baumwolle.
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Fig. 270.
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Das Hemd („kämm“), darüber getragen, erstreckt sich S en ^„ gge)lieh bis zur Mitte der Unterschenkel, zuweilen nahe bis auf dieund hat lange, zumeist ziemlich weite Ermel. Auch dazu wa ^unterschiedlich Seide, Leinwand oder Mousselin; mitunter auchGewebe, bei welchem Seide und Baumwolle in Langstreifen wec ge ]tenDie Weste („subun“), ohne Kragen, geht bis zu den Hüftch.^.^,tiefer herab, ist vorn offen, hier dicht mit Knöpfchen besetzt, g e " o( j ervon farbigem (blauem oder rothem) Tuch und bunt durchstepP^^^benäht. Sie indessen, als auch die demähnlich ausgestattete etwas ® ^langermelige Jacke („sudejri“), welche man darüber anzuzie ien