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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.

nach wie vor von beträchtlicher Weite, mindestens bis zu denreichend getragen, und entweder unten offen belassen oder, was w ^Folge häufiger geschah, theils bis zu den Knien hin weitbauschig a

geschürzt, theils, unter dementsprechender Verlängerung, mit einer

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dem unteren Bande der Beinlinge angebrachten Schnur über den

oder den Knöcheln zusammengefasst, so dass es in Bauschen

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Füsse fiel ( Fig. 270 b ). Man fertigte es von dünner Seide, doch al.Jso insbesondere später, wie hauptsächlich noch gegenwärtig,wand oder Baumwolle.

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Fig. 270.

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Das Hemd (kämm), darüber getragen, erstreckt sich S en ^ gge)lieh bis zur Mitte der Unterschenkel, zuweilen nahe bis auf dieund hat lange, zumeist ziemlich weite Ermel. Auch dazu wa ^unterschiedlich Seide, Leinwand oder Mousselin; mitunter auchGewebe, bei welchem Seide und Baumwolle in Langstreifen wec ge ]tenDie Weste (subun), ohne Kragen, geht bis zu den Hüftch.^.^,tiefer herab, ist vorn offen, hier dicht mit Knöpfchen besetzt, g e " o( j ervon farbigem (blauem oder rothem) Tuch und bunt durchstepP^^^benäht. Sie indessen, als auch die demähnlich ausgestattete etwas ® ^langermelige Jacke (sudejri), welche man darüber anzuzie ien