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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.
Königin ward bei ihrer Weihung diese Krone auf die rechte Scl' ugelegt und nur die „Hauskrone“ aufgesetzt. — Die türkischen _ . ^wurden nicht eigentlich gekrönt, 1 sondern (bei im Uebrigen auspomphafter Ausstattung nach Landesart) von dem Mufti oder Scheitanzenden Derwische ( v Mewlewis“) in der Moschee des Ensari oderzu Constantinopel mit dem Säbel Osinan’s umgürtet.
Die noch sonstigen Fürsten , ausserhalb Italiens — die Erzhc rZ ^ nHerzoge, Pfalzgrafen, Landgrafen, Markgrafen , Rurgg 1 _u. s. w. — nahmen bei ihrer Einsetzung von einer der Krönungliehen Feierlichkeit mehr und mehr Abstand (vergl. S. 138;
S. 369). Auch die von ihnen inzwischen gelegentlich aufgenom 111 pOrnatstücke, bestehend aus einem zumeist karmesinrothen mit &ausgeschlagenen Mantel nebst- Schulterkragen von Hermelin unrothen mit Hermelin verbrämten Miitze, 2 * * wie auch die ihnen sc't ^j r |c-eigenen kronenartigen Abzeichen, wurden von ihnen kaum noch m ^lichkeit geführt. Selbst bei grossen staatsfeierlichen Versammlung^ ^ enschienen sie fortan, so namentlich in Deutschland , 8 fast insgesaiu nnur noch in einer dem allgemein Herrschenden Geschmacke entspre ^Hekleidung, von allerdings reichster Ausstattung. Ihre kronenar Jg pZeichen aber gingen fast ausschliesslich in ihre Wappen über, wostehend üblich blieben. , .., nr cU
Dagegen gab es fortdauernd an vielen Höfen, auch derFürsten , für den davon abhängigen Adel und die Hofdicnstm®eigene, von den Fürsten je bestimmte, sogenannte „Iloftr®
{S. 142; S. 262). Indessen folgte man jetzt auch hierin hn^ | je ,i;hauptsächlich aber was den Schnitt bctrifl’t, dem gemeiniglich p jieund selbst auch in Anbetracht der Farbe brachte man dafür nun ® r ]iieFarben des landesherrlichen Wappens oder dieses Wappen s ^und da aufgenäht oder eingestickt, nur noch selten in Anwend
1 Vergl. übrig.: J. v. Hammer. Dos osmanischen Reichs ^ aa * 8T j s j e ni® r ° letc. I. S. 476 f. u. J. Chardin. Le couronnement de Soleiman, r
de Perse. Paris 1671. rrewöh' 1 ^ 0 .
2 Diese Mütze, oder vielmehr der „Fürstenhut“ als solcher, " gol^ 11
mit (nur) einem goldenen Bügel überzogen, dessen Mitte eine
Kugel nebst Kreuz darauf trug.
S. bes. die Darstellung aller füretlicbon und sonstigen Stände Co”**,.Reichs in dem höchst interessanten Werke: „Triumph vnd aigen 1 ppjoP^factur, wie vnd wolcher gestalt, auch in was ordenung, vnd vn C jjerrsonderlicher monier der Allerdurchlauchtigste etc. Fürst vnd Hefft T erS flnl „milian der Andere etc., auf den Reichstagen vnd anderen Fürstlic 1 job® 1 ^langen geritten 1 ist. Anfangs dur den Fürtreffiichen etc. M® ^ pöö 1 ' B0 * ) ^Boeksperger von Salzburg disponlrt etc. Ilernaeher aber e . fl j g teokaiserlichen Majestät ete. zu ehren durch Michael PeterlCtPrag , mit sondern floiss in druck verfertigt etc. (1565). gr. q. F°'
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