Buch 
3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
Entstehung
Seite
739
JPEG-Download
 

0 ■ Waffen u. Bewaffnung (Schutzwaff.) im Allgemein. (1500—1550). 739^dtirch ri

d er ^ ass man sie in ihren Theiten mehr rundlich denn eckig, und»Riefeln?') ZU 'hchtaneinaruler gereihten Cannelüren (.,Pfeifen“ oder(I< ir i ausschmiedete, yor allem aber durch fortgesetzte Verstärkungstand UStSföc k e an sieh, möglichst zu begegnen. Und eben dieser Um-d er ^y. ^ erm nicht minder die inzwischen gewonnene UeberzeugnngVei 'Ursa ^ ener doch nicht genügend Widersand bieten zu können,ftuststüek G (J<U111 wie(ienim ) dass man allmiilig- fast durchweg einzelneWede r We]clle jetzt demgegenüber weniger wichtig erschienen, ent-xiaeh s , an f 0t | ei t heilweis anfgab, mithin die Gesammtrüstung nach undKörper UC . ' Veise vereinfachte. So nun bildeten sieh neben den denCrebra llc p° bedeckenden oder „ganzen“ Rüstungen, auch zum

Sc hiedene ^ ^' on ‘ehmsten, sogenannte „halbe“ Rüstungen von sehr ver-■^aagelf 61 ^ Usamniensetzuil g aus. Diese „halben Rüstungen“ er-thejl s a *1 ^ ern<: >niglich der eigentlichen Beinschienen und Eisenschuhe,z üm e j st C einer vollständigen Bedeckung der Arme. Sie bestanden somit»Retube«) » Tratj harni$che“, lediglich aus dem Kopfschutz („Helm.“ oderkurzen oi’ CinCr S ( ' sci| ienten („geschobenen“) Halsberge, zuweilen miterst eres erarm decken, und einem Brust- und Rückenstück („cuirass “);oder Wohnlich entweder mit bald kürzeren bald längeren „ganzen«ein( !Ui J °! Jmen Beintaschen“ (hängenden Oberschenkeldecken) oder mit

•^hstvina- "" einfac ben oder aber mehrgliedrigen kurzen „Schooss.“ Diesen^stattu' ents P rat ^ en > abgesehen von ihrer etwaigen bloss verzierendenk n ®cht '• 8 '’ tlie nan >entlich später allgemeiner gebräuchlichen „Lands-^bing^ u s n g e n* (engl, „allecret ; corslet“), nur dass zu diesen

öde,. g es - n i me ' St statt des eigentlichen Helms eine nur einfache (vorn offnez ählt en 'V Sfl ' eie) »Sturmhaube“ und Oberarmzeug nebst Handschuhen1,1 o5li stets d° Wenigstcns bei den Fusstruppen, dahingegen die ReitereirQ en“ abgängiger mit wirklichen (vollständig verschliessbaren) „Hel-e ‘ n ze] ne g ,^ anzem «Beinzeug“ versehen war. — Im fiebrigen blieben8owoh nf ;* e >st Richer begüterte Ritter, der älteren Rüstungsweise, mehr'bes j etzt ‘ S “ lassi g noch längere Zeit hindurch getreu. Doch gehörte^ at) zen gg 6 6n sc bon zu den selteneren Ausnahmen, währte auch imJahre > vo n n ? Rlmen höchstens nur noch bis gegen Ende der zwanzigerh* e hr genehm 3 ^ • <5 ' e frü heren Rüstungen, dem jüngeren Geschlechte nichtaiö °iern v ^ ZUr Erinnerung an ihre einstigen Träger in die Rüst-

8 ^ ea gsehmi TT” Wur den, theils unter dem erneuernden Hammer der

, ^ Verbj 6 0l * er »b’kittner“ verschwanden.

a ndweri{] icIl ln rnit dem Allen erlangte sowohl jede Art der rein

^bmied eil) ^ " et hätigung, rvie die Zubereitung des Stahls, das Aus-ers chi e( j e n eil r ^ ben u ‘ s - w -, als auch die Verzierungskunst nach ihren

atör nten Abendl' C ^ tUn ^ en ’ aus 8' e b <1 nd von Italien (S. 334), nun im ge-an de, in Deutschland aber vorzugsweise, unter beson-