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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.

Fig. ■’>()'>.

Ro6e zu behaupten suchten (S. 180). Dasselbe widerfuhr, obschon b«weitem langsamer, der Armbrust (S. 181), deren man sich mindeste®bts gegen Ablauf der vierziger Jahre, wenn auch zunehmend vereinzeltjm Kriege bediente, ja sie inzwischen sogar noch handlicher und zweck'gemasser gestaltete: Nächstdem, dass man ihre sonst zumeist sehr sehn» 1 ®Schäftung (Fig. 302 0 ), zu bequemerem Anlegen an Schulter und ^

ähnlich wie den Kolben am F euer _gewehr, unterhalb verbreiterte, ve *sah man sie jetzt ausschliesslich ®

stählernem Bügel, daher nunkurzweg „Stahel“ genannt, ver«^fachte die zum Spannen erfordertWinde, den dazu nur noch rer ^ e ,deten „Gaisfim“ (Fig. 302 b ;und fertigte die Bolzen, zu kräftigWirkung gegen die Plattenbar” 1 ^

kürzer, gedrungener, mit breit®_

zumeist vierkantiger (Bohr-) s P ltze ^ e .Auch kam daneben, wenngleich

dert

m'ger für den Ivrieg denn zuru- s. w. bestimmt, eine beson ^sehr leicht gearbeitete Armbrust nndem Namen „ Baluster“ auf, e j2bis auf den Kolben, der vonwar , ganz aus Eisen bestand, 11 ^eine doppelte Sehne hatte, inWitte sich zur Aufnahme vonein kleines Netz befand, iveääh j,man sie auch, namentlich sp ilter ’ ‘ .

engl. rP rod

i UL' LU. 1^

Handröhre, BombaT der

a»

„Kugelschnepper“bezeichnete.

Was nun die Handfeuerwaffen 1 („Hanaronre, ^

Ganzen anbetrifft, mit deren Yerallgemeinerung schliesslic s

Gebrauch der Stangenwehren nicht unerheblich abnahm, so jjjgffe* 1 'der ihnen einmal eigenen, ziemlich rohen und schwerfälligen

„ e.

1 Zu den schon (S. 181) angeführten "Werken s. noch b ®^ onD aesd 11 .^.

Die Erfindung des Schiesspulvers und der Feuerwaffen 1844 (nur knapp ,*iltivi ° 0D ’ C* esc hichte der Handfeuerwaffen. Eine Darstellung des yfituo r S e n , geS der Handfeuerwaffen von ihrem Entstehen bis auf die N enze j efl erwafn>n ^, n Hresden, 1858, und A. Essenwein. Zur Geschichte ® jfr. ^mm r lm .”A nzei ff et ' f ür Kunde der Deutschen Vorzeit" 15. Jahrg. lSb ‘und 8, m. Abbildgn )