Buch 
3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
Entstehung
Seite
776
JPEG-Download
 

776

v »Ml uunaertg.

. j uen Kriegen in Mayland gewesen, findet man ganze Rüstkais®^und darin nicht wenig eroberte französische Waffen als Trophäen,wird gewiss von den männlichen Erben nichts verkauft, und se *Töchter sind stolz darauf und suchen sie ihrem Ehemann als B r « “ , g(zuzubringen.“ — „Dem Hang zu kostbaren Waffen sieht diedurch die Finger, andere Arten von Pracht sucht sie einzusc • ^Damit aber die Bürger in Ankauf der Waffen nicht betrogen w «r< C g[ a ,j[tsind zwei erfahrene Räth verordnet, welche die Harnische, so in ^verfertigt oder von Fremden zum Verkauf herein gebracht werden, ^ # ^suchen müssen; in die nicht probhältigen wird ein Loch gescniag„Das Tragen der Dolche ist in der Stadt und Landschaft verbot®^,, ^aber in ein fremdes Gebiet reist, mag sich waffnen wie ihm g u * ve r-

„ Jeder Bürger gelobt eidlicli an, seinen Panzer und Waffen ‘^.^ggnaitkaufen, er habe denn andere angeschafft. Dieser Verordnung ist,

nachgelebt, weil auch in Friedenszeiten der Bürger keinen lag s elt«' ierseine Waffen nöthig zu haben; z. B. bei Feuerlärmen, die jedo« ^ usse rsind, als man bei den vielen hölzernen Häusern vermuthen sollt«- (je .diesem sind täglich Bürger unter den Waffen, welche die *wachen.“ — ^ gt ;ir

Aber auch selbst die hie und da schon seit länger bestehen et ,va

digen Truppen und „Garden“ (S. 185) wurden noch keines'^

überall je durchweg gleichförmig ausgestattet. Sogar in derBewaffnung herrschte noch zum Tln» ! c ~~"ceit, wenngleich

me und da schon t r

0 ...i truppen und „Garden“ (S, 185) w-.ucn nocli keines'^überall je durchweg gleichförmig ausgestattet. Sogar in

Bewaffnung herrschte noch zum Theil fortdauernd manche Lnre e t

keit, wenngleich man es damit, hauptsächlich seit den fünfzig« 1 v

auch schon im Einzelnen viel strenger nahm. Mit ihrer BekJ^ g^n

blieb es aber im Allgemeinen selbst noch nahezu bis geg en a ]Ie

des Jahrhunderts ziemlich beim Alten, ausgenommen eben nur g cff jcl

dings Fürsten und Behörden von vornherein ein immer grösseres ot ; e ,

darauf legten, dass mindestens die zu ihrer näheren tflre det

Bewachung bestimmten Truppen, die eigentliche „Leibgarde , ^y a ppe«'

wirklich einander völlig gleich, und dann gewöhnlich in einer ^ CI \ <rCS . l nii ,,t

färben ihrer Herrschaft entsprechenden Färbung, oder doch ,n '° a .ra-

mit einem gleichen Abzeichen, wie dem Namenszuge ihrer 1 ^ r iick'

erschienen. So unter anderem trug auf dem Wammse (vorn jj

lings) eingestickt die Garde der Königin Maria von Engl» B p D«b ät

einer Krone darüber, die Heinrichs UI. von Frankreich 0 der

einer Krone, und die Heinrichs IV. von Frankreich eine ^ pevB«'

Streitkolben, umgeben von Wolken und drei Sternen, darunter»dedit has, dahit Ms ultra.“ — . . w« 11 '®”

Eine nicht unwesentliche Rolle, auch im Kriegswesen, s Pj estens noch bis weit über die Mitte des Jahrhunderts, die „ e ne-in an vorzüglich durch sie gegenseitig zu verliandeln pfleg**'"