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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.

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dem Krummstabe (Fig. 309 a. b), und.bei einzelnen Verrichtungen ^bei der Aussprengung des Weihwassers, in einem (allerdings n ' c * lt ..| in |j C |jminirenden) langen scliiirzeähnlichen Yorgewande (? funicella), S c " j„von weisser Leinwand (Fig. 309 b), für den Erzbischof noch dS er>dem „erzbischöflichen“ Pallium, für den Diacon in der Dalmatien ^308), für den Subdiacon in der Tunicella, für den Priester imgewande, für den Sänger in dem Chormantel, und für den Cl l0re °ausserdem in einem langen, oberhalb einfach verzierten Rundstaden Stifts- und Domherrn ebenfalls in dem Chormantel, und sclieh für die Kanoniker der höheren Stifts-GeistlichkeitChorrock und, nach eigenem Ermessen, in dem kragenartigen - a „(Fig. 311). — Hinsichtlich der liturgischen Farben bewsich im Allgemeinen in herkömmlicher Freiheit, noch immerbec^ ( ]jenur mit Ausnahme in einigen reicheren Kirchensprengeln, wo cs pplgeMittel erlaubten der dafür bestehenden Ordnung gewissenhafter

zu geben. i,öfe m' tl

Von den besonderen, auszeichnenden Gewiindern der ElsC , jjaiiS'Kardinale, der Stifts- tmd Domherrn, die zum Theil auch a » ^ ^ crbekleidung dienten, behauptete vor allem die sogenannte „KapP a ^ tcI ,„cappa magna“, jedoch auch nicht ohne einigen Wechsel, ^^„iligRang. Im Ganzen bildete sie nach wie vor ein den Körpei ' |- ;l .

umhüllendes, mantelähnliches Gewand mit kragenartig herabfa CI jjjt*.puze, vorn entweder, namentlich für den Winter, bis auf einen I" nl jtgeschlossen, oder gänzlich offen und, zum Schliessen, durchaus < v0 n

Knöpfchen versehen (vergl. Fig. 312 a ). Die Kardinale tn1 °g”j ( ] e od crhochrother Seide, die Bischöfe und Domherrn von violetter n ,it

von ebenso gefärbtem Wollenstoff; die Kapuze innerhalb im k° . n jg|ichrother Seide, im Winter mit Pclzwerk, bei den Kardinalen S anl eggtenmit Hermelin ausgeschlagen. Die höheren Würden namentlic ,,„(1

das Gewand zu einer meist beträchtlichen Schleppe zu

oder zi/verechD’f S ‘ ö nicilt hilu,ere > «m den Arm zusammenzun

den Dornhem, •’ ^'■ A S eh, ’ envom ^t>khc Ausnahme ward gelegtCp n JrI d-" e,n r dnCn »«'■“•Pegeln gestattet, sich

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Kapuze von Fl ^ Verknö P fen eingerichteter Schnlterkrag e,: '

seliledlich v,0,e,tcr Sci(lc 1,11 - r Wolle, bisweilen .

’ gewissermassen als einen anszciehnenden Ersatz

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