ß- Gerätli. Kunsthandwerk etc, im-AUgem.; Emaihnalerei (1500—1600). 833
,le auch ein Anblasen wehig macht,“ Die „Blättlein“ waren vermuthlich£ e pres$t, da Wenzel , der sich im Uebrigen durch viele Erfindungen aus-^'ichnete, in Nürnberg auch der erste war, welcher eine von Hans Lob-So ( j er erfundene Presse verwendete, um Gold, Silber und andere Metalle«■»«st sauber auszudrucken, dass es wie getrieben erschien. Ebensoder 6 p man S(dlon früh) wie unter Anderen Melchior Bayr, 1 das Treibenvon atten zu Verzierungen und Figuren über Modelle oder „Patronen“sich UU< * ^ essin £ mit ausnehmendem Geschick. Zudem zeichneten* hauptsächlich die Goldschmiede von Nürnberg und Augsburg Ende des Jahrhunderts durch eine eigene Behandlung und Ver-u ün S des Email aus. Sie beruhte auf einer Vermischung von völligC j , 'sichtigen und halbdurchsichtigen Schmelzfarben über nur leichthi ^ lrtem Metall, so dass dies eben nur stellenweise, gleichsam blitzenddere r UrChSClliUerte ' was aber gerade von um so grösserer, farbig-glänzen*
Q 6r ^yh'kung war. Im Ganzen fand der Betrieb hinsichtlich weitererj, üdung eine wesentliche Stütze in dem um die Mitte des Jahr-,j a erts beginnenden sechzigjährigen Frieden, wie auch in der vonei» , rasc *‘cr zunehmenden Wandlung des Geschmacks zu Gunsten der
«entliehen „Renaissance“.
‘"acht ' 1 ^ Behandlui 'g des Emails und der Emailmalerei an sichRjp . e> n uchst Italien, vor allem Frankreich die grössten Fortschritte.
(g > 4 c,f* esem Zweige seit länger blühenden Werkstätten von LimogesB üch s t ^ e ^ au P tcten n *cbt allein ihren Ruf, vielmehr steigerten ihn aufskotQn, e " B ^ c bstdem, dass man'die bisherigen Vcrfahrungsweisen vervoll-Oaäjjj c > uiid vorwiegend die Reliefmalerei, welche steigend in Auf-n C | Ji; j, ana ) immer reizvoller durchbildete, wurden mancherlei verschiedenemit d ° and bmg,sarten erfunden, die zum Tlieil fortgesetzt dahin zielten,den s T na *üvliclien Glanz der Schmelzfarben zugleich die Farbigkeit undvo n ^ me ^ z eigentlicher Gemälde zu verbinden. So namentlich seit 1550,glä cllt a an dieses schon seither mit Eifer verfolgte Verfahren völligermit , Und d ' e vordem zumeist geübte Behandlung von Grau in Graugrund i S !. ger Verwendung von Roth und Gold bedeutend in den Hinter-Nachhi] r" gte - ^ Uc b wandte man sich von der früher vorherrschendenita)j eri j g , Un ^ einheimischer oder flandrischer Vorbilder mehr und mehrBa Phae)s' er ^ us * :er > wie insbesondere den Darstellungen aus der Schulev-ür S Zl1 ' Ausserdem fertigtp man die Schmucktheile, wie auch die^ufig ei , SZleiUn S von Geräthen bestimmten Platten, ausser von Kupfer^^ c btli c ], j 011 B( dd- Gleichmässig mit den Verfahrungsweisen, auch rück-er Art der Verwendung, meinten sich deren Benennungen, die
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