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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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B. Goräth. Spielgeräthe; Brettspiele u. s. w. (15001600).

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Fig. 3-iR

?* ein reich sich auch diese innerlialb des neuen Styls gestalteten, be-aa pteten in ihrem Schmucke, unter allerdings unbeschränkter Venverthunga ntikisirender Ornamente, die Darstellungen kirchlichen Inhalts weit über-legend den ersten Rang. Insbesondere war dies bei den Kanzeln derFall, die ausserdem, neben Reibehalt ihrer Ge-staltung zu einem von einer Säule getragenen,inehrfläehig umwandeten Stehraum (vgl. Fig. 194).fortan häufiger an einem Pfeiler oder der Wand(ohne Unterstütze) hängend angebracht wurden. In Betreff des Altars, gleichviel ob frei-stehend oder Wandaltar, blieb der Schmuck we-sentlich auf einen Aufbau oder die Hinterwandund die sonstige nächste Umgebung verwiesen.An Stelle der sonst, vornämlich in Deutschland und den nördlicheren Ländern allgemeiner be-liebten, grossen in Holz geschnitzten, farbigenFliigelaltärc mit zahlreichen Einzeldarstellungen' aus der Leidensgeschichte (S. 423), deren Be-i Schaffung bis gegen die Mitte des Jahrhundertsziemlich aiifhörte, traten, von Italien ausgehend,Sc lion früh in Spanien und Frankreich , theils unterschiedlich grosse Bild-^ e rke (die Kreuzigung u. A., Figuren von Heiligen, einzeln und in Gruppen),e,ls umfangreiche Gemälde der Art, samrnt mancherlei im Geschmack des^ e <ien Baustyls meist reich durchgebildetc Umfassungen von Säulen mit'ebelwerk u. dgl. Der Altart. i sch erfuhr demgegenüber nur noch seltene 'glich an der Vorderseite) eine etwa selnnuckvollerc Behandlung; um0 seltener, als es zunehmend üblicher ward ihn mit kostbaren Deckenj. llIn § e hen. So unter anderem verordnete die Synode von Angers um0 ^ und das Pronvinzial-C'oncil zu Toulouse um 1590, den Altar mitdr * Deck

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en zu belegen.

^ 1-ho Spielgeräthe setzten sich zugleich mit den Spielen in bunterl, annigfalti gkeit fort a (S. 490). Eine Erweiterung blieb nicht aus, bc-

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ohn- n - te 8idl edoch fast ledi & lich auf Erfindung von neuen Spielweisen,

e 'He Geriithe an sich wesentlich zu berühren. Gänzlich unverändert

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L e - D u c. Dictionnaire raisonnö du raobilier francais etc.

e . 2 8. über Spiele und Spielgeräthe der Kinder, worauf ich nicht näherRechen kann, J. Scheible. Die gute alte Zeit etc. aus W. von Renjohlsm ®lungen (II.) s. 558 ff.; S. 7U1 ff.