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Geschichtliche Uehersicht.
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‘nfluss der Königin auf die Massnahmen des Königs wuchs, da auch^urde ihm alsbald jeder Weg zu einer Ausgleichung abgeschnitten. NochMusste sich das Parlament allerdings, wegen Verweigerung des Pfund-ig Tonnengeldes, seine Auflösung gefallen lassen, auch, dass sich derö'"g anmaasste allein zu regieren und während elf Jahren (1629—1641)Unumschränkt schaltete, widergesetzlich Steuern erhob, indem man am° e selber in Festlichkeiten aller Art, in Schauspielen, Mummereien,finkgclagen u. s. f. ungemessen vergeudete; doch hatte es auch ebenJ Ur "och eines solchen Gebahrens bedurft, um die Gegenkräfte zu ent-»sein. Neben den niedergehaltnen, aber aufs schärfste gespannten'nnnen, begannen sich, angereizt von dem üppigen Treiben des Hofs,Stimmen im puritanischen Geiste jetzt laut, und wie die des starrenr ynne , j n bedrohlichster Form zu äussern. Dass man die Spreoherar t bestrafte, machte sie mir beharrlicher, gab ihren Worten so gewich-geren Nachdruck. Auch diese Mahnung ging verloren; noch immer, crn 'einte der König, die Dinge wohl zu bewältigen. Aber Hessen auchlM 'gland die Geheimer der englischen Kirche mit verhaltnem Grimmegeliehen, dass ihre Kirche durch William Land, Erzbischof von Can-* r biiry, llll( | Thomas Wentwort, Graf von Strafford, katholisch gc-e rr, ückt, und ihre Liturgie wiederum mit katholischen Formen gemischtard, erhob sich doch sofort ganz Schottland gegen die im Widerspruche11 seinem Parlamente (1637) aufgedrungne Verordnung, der gleichen. u,lr gie zu folgen, liier zuerst sollte der König fühlen, dass seine vonlni gewähnte Allmacht doch nicht weiter reiche als seine Kraft. Und
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j, c h die Schotten nun, gleichwie gegen die Katholiken, gegen die}, * °l )a 'en verbanden, auch keineswegs gestimmt waren den Unter-], ai Un gen nachzugeben, sondern ihr Hecht mit dem Schwert zu be-'"achte sich der König überdies wieder abhängig vom Parlament,f 0rtcr or sich gezwungen sah es (1640) zu berufen. Dies, wie seins tänd -Se * Z * "'^ührliches Verfahren, und vor allem dass er mit den Auf-8cli lo'^n, zu denen sich die Puritaner schlugen, einen Separatfriedenerr * S ’ muss * e denn woiil den Ausschlag geben. Der Fanatismus wardasp " ar ^ geworden, und da jetzt er, in den eifrigsten Puritanerndem ,ltei ^ aus beherrschte, gab es hier keine Duldsamkeit mehr. Mith aiJ Sc * IWa nken Unterhandeln war es vorüber, man forderte! Die Ent-"’ürd Ul '^ ^ or, l Strafford, die Flucht der übrigen königlichen Gross-P üri -^er (1641) und die sofortige Besetzung ihrer Stellen durch' v ürd a " er ^ lrte ’ weichejMacht man bereits besass. Bei allendem indessenl aij( j 6 ^ cr König, auch selbst noch ungeachtet seiner Bemühung in Ir-s( a|)( j^ e ° Kn seine Feinde zu werben, und trotz des dortigen blutigen Auf-din 8 ^ er Katholiken gegen die Protestanten, als dessen Urheber manWrschrie, dem Unglücke haben ausweichen können, wenn er nicht,