B. (jeruth. Möbelwerk im Allgemeinen (1750—1804).
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der geschwungenen Linie kaum zu trennen. Auch gezwungen nur ver-flachte an ihnen das vielfach geschweifte Ornament, und so auch erstziemlich spät, wie auch stets nur vereinzelt, gewann das Gestell, vonden Füssen aus, unter mannigfachen Uebergangsformen an Geradlinigkeit.Die Lehnen hauptsächlich waren es, was dem entgegen strebte, und wiederumvor allem die Rückenlehnen. Sie namentlich machten, gleichsam als Ver-mittelungsversuche , die wunderlichsten Schwankungen von Hufeisen-,.Kreis- und Ovalbildungcn durch, welche letzeren selbst neben den danngeradlinigeren Gestaltungen festeren Bestand behaupteten ( Fig . 416 a b).An den Com mo den u. dergl. setzte die geschwungene Linie sich mehren-theils, wenngleich immer seltner im Grundriss, in der Gesammtprofilirungder Höhe nach fort; ebenso, auch bei dann völlig straffer Durchbildung(Fig. 417 b), an den nun zumeist kurzen Füssen . Bei den Tischenund Schränken dagegen sah sie sich alsbald lediglich auf wenige
Fig. 417.
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Einzelflächen verwiesen, so wie auch wesentlich nur noch in der Eigen-schaft eines Sonderzierraths (Fig. 417 «), und auch dies nur noch aufkürzere Zeit. —
Im Ganzen trug ein solches Gemisch der bisherigen Formgebungmit der antiken Gestaltungsweise immerhin ein besonderes Gepräge voneigen heit lieh bewegter Buntheit, dem es in Behandlung des Ein-zelnen durchaus nicht an Zierlichkeit mangelte. Zudem nun wurden dieantiken Zierformen mit steigender Sorgfalt nacbgebildet und auch über-dies in zunehmendem Grade mit Formgeschmack dafür verwerthet. In-dessen je ausschliesslicher diese Formen zur Geltung gelangten, jemehr sie die Rococoformen verdrängten, ja je sicherer man vermeintesich recht eigentlich antik zu bewegen, um so mehr verflachte es zueiner blossen Nachahmung. Nicht fern mehr von dem Punkte befandsich die Geräthbildung überhaupt, wie denn vorwiegend in Frank-