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Die Pfahlbauten des Bodenseegebietes / von E.von Tröltsch
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Resultate aus der Fundliste der Bronzegeräthe.

Ringe u

Schmuck. 1 »Säbelnadel« 1 ), 42,4 cm lang. 1 Faden-Rolle mit vorstehenden Rändern, oberer und unterer Randdurch-messer 4,8 cm, mittlerer, sich verjüngender Durchmesser 2,5 cm,Höhe 2 cm. 1 Fibel mit einer Paucke. 1 Früli-La-Tene-Fibel 2 * ). 2 Lanzenspitzen, 2 Schaftlappenbeile.

40. Hohenhöwen. b) Am Fuss des Berges. Schmuck. Nadeln,s. w., aus der älteren Bronzezeit 8 ).

41. Hohentwiel. Werkzeuge.1 Messer von kupfrigem Aus-sehen (siehe Seite 151) 4 ).

Resultate aus der Fundliste.

Die Zahl der bis jetzt im Boden-seegebiet gefundenen Bronzen be-trägt ca. 1400 Exemplare; wennman jedoch die seit einigen Jahr-zehnten gefundenen, nicht in öffent-liche Sammlungen, sondern inPrivatbesitz gekommenen und ver-schleuderten Objekte hinzurechnet,so dürfte sich die Gesammtsuinmeauf mindestens 2000 Exemplarebelaufen. Diese Anzahl steht je-doch der anderer Pfahlbaugebietebedeutend nach; denn die desGenfer-Sees beträgt 0000 Exem-plare, die der weit kleineren Bieler-und Neuenburger-Seen zusammen20000 Exemplare. Die Ursache4 i 4 dieser grossen Unterschiede besteht

444 n. 446, BronzeneSnbelnadeln. 444. Vomgrossen Hafner bei Zürich . 445. Von Wollis-hofen.

wohl darin, dass an letzterenOrten die Bronzeindustrie weitmehr entwickelt und die Kultur-schichten der Pfahlbauten besser erhalten waren, als in den Sta-tionen des Bodensees. Die grössere Ausbeute in den beiden west-

) Ganz dieselben Säbelnadeln wurden gefunden in den Pfahlbauten >GrosserHafner« bei Zürich . M. A. G. IX. 50. Taf. III. 12 (bezeichnet, alsIlaken mitGriff) und Wollisliofen bei Zürich . M. A. G. Bd. XXII, lieft 1, S. 31. Taf. I, 17,(bezeichnet alshakenförmiges Gertith), sowie in Böhmen .

2 ) lm fiirstl. Fürstenberg. Museum in Donaueschingen .

a ) Besitzer: Herr Präsident Freiherr von 0\v in Stuttgart .

4 ) Im »Rosgarten«.