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den Eingangsversen noch auf Berchtolds Geheiss begonnen, allein erst nachdessen Tode (3. Nov. 1197) unter Abt Heinrich I. vollendet wurde.
S. i b S. Augustinus und drei Irrlehrer. 2 a farbiger Initial D in Deckfarben-technik. S. 2 b , 19 13 , 37 b , 50 15 , 68 b , 77 b , 83 b , 93 a , ioi a , io8 a , ii5 b , i25 a , 134% 148 b ,iÖ2 a , je am Anfänge der fünfzehn einzelnen Kapitel, die phantasievollen Figuren-initialen in Tuschmanier. Sämtlicher Bildschmuck des Bandes ist im Anz. I. c. Fig. j 6bis g2 reproduzirt, Proben beistehend Fig. 86 und Taf. X; Proben der kalligraphischenAusstattung vgl. Fig. 84.
Cod. 34. Pontificale Romanum. Der Bildschmuck von der Hand desBerchtold’schen Meisters.
S. i b Initial D zur Benedictio vigilia natalis mit segnendem Bischof und knieen-den Klerikern. 4 (Lichtmesssegnung) D mit der Halbfigur der Madonna. 5 a (Seg-nung für die Fastenzeit) B mit betender Figur und einem segnenden Manne. 9 a D mitder Herabkunft des Heiligen Geistes (Pfingstsegen). 19h O mit Königskrönung zumKapitel der Königsweihe. Die meisten dieser Initialen in sorgfältiger Guachetechnikmit reicher Verwendung von Gold. Daneben hübsche zeichnerische RankeninitialenS. 2 a , 3 a , 4 a , 7 a , 8 b und ein buntes P auf S. 56“. Die Rubrizirung steht Cod. 68 amnächsten.
Cod. 6j. Commenta Julii Solini sive Grammatici. Die Verse fol. 1:
«Istud opus danti ti ) virgo Maria patro j
Heinrico confer si i tu prece celica do j na ->
weisen auf Abt Heinrich I. (1197—1224) hin.
Grössere figürliche oder vegetabilische Zierbuchstaben fehlen; der kalligraphischeSchmuck des Bandes beschränkt sich auf zahlreiche kleine, flott gezeichnete Minium-initialen, die unverkennbar die Hand des Berchtoldschen Meisters verraten.
*Cod. 140. Liber precum in usum monialium conscriptus (XII. Jahrh.).
S. I3 b Vollbild: tronende Madonna in Aquarellmalerei mit fast ausschliesslicherVerwendung von Rot und Grün. Die Gewandpartien leicht modellirt; grüner Teppich-grund (Fig. 87). I4 a unsicher gezeichneter Schlingwerkinitial D; grün Iasirter und rotbetupfter Buchstabenkörper auf goldenem Fond. — Zahlreiche kleine primitive Initialenauf Mi-parti-Grund. Völlig verschieden von aller Engelberger Tradition.
* Cod. 63. Capitula et orationes seu collectae de tempore et de sanctis pertotum annum (Wende XII./XIII. Jahrh.)
S. i b Initial Devs sanctificet mit der Figur eines Propheten auf purpurner,hellrot umrahmter, rechteckiger Unterlage. 33 b weisses E auf viereckigem, rot um-randetem Purpurgrund. 88 b D mit der Figur des Auferstandenen. Alles in schwerer,Deckfarbentechnik und glänzendem Kolorit. Einige rot konturirte Rankeninitialen mitPfeilblattformen; kleine, rote Anfangsbuchstaben, an frowinische und berchtoldischeFormen nur entfernt erinnernd. Zweifellos nicht engeibergisch, aber wohl Benediktiner-kunst. —
Cod. yg. Epistolae XIV. b. Pauli apostoli cum glossa ordinaria et inter-lineari et argumentis consuetis (I. Hälfte des XIII. Jahrh.).
S. i a , 4i a , 74 a , H7 b , 130% 137 a , i40 b , 148% 153 a rot konturirte, blau undgelbbraun unterlegte P von altertümlicher Form mit Verwendung des in den Engel-berger Manuskripten sonst nie vorkommenden Pfeilblattes (Fig. 88). 124 Vorzeichnungeines P mit Vogel und Hase im Schlingwerk, 158 M. Daneben einfache kleineMajuskeln von grüner und gelber Farbe. — Prächtiger gepresster Einband aus rotbraunem