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Der Sonderbunds-Krieg und die Ereignisse von 1856 : eingeleitet durch eine biographische Skizze / General G. H. Dufour
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von welchen immer noch etwas für zerbrochene Gläser, be-schädigte Möbel und das Schuhwerk zurückgehalten wurde.Die Unterofficiere genossen noch eines andern Yortheiis,nämlich den, am Sonntag erst zwei Stunden später insQuartier zu müssen. Ich benutzte ihn nur zweimal, um imTheätre Franfais den berühmten Tragöden Talma spielenzu sehen.

Nach dem Abendessen, welches in einigen Minutenabgethan war, gab es Concerte, Theater oder Ball. EinigeMusikliebhaber nahmen die Concerte über sich. Der Kunst-tempel war nichts anderes als ein Schlafsaal, in den manindessen nur mit Eintrittskarten zugelassen wurde; die ganze

Beleuchtung bestand aus einigen Talglichtern.Vier

oder fünf schauspielerisch begabte Zöglinge mit Bettdeckendrapirt suchten es den berühmtesten Mimen der Epochegleich zu thun. Die Zuschauer standen umher oder sassenauf den Betten, wenn Platz vorhanden war. Zum Ballgehörten Damen. Man fand sie unter den jüngsten Schülern,welche vermittelst einer Schürze aus dem chemischen Labora-torium und einer kokett aufgestülpten Soldatenmütze sich garnicht schlecht ausnalimen, bis der Trommelwirbel die Damenund Herren nötliigte, das Feld zu räumen und die Lichterauszulöschen.*

So viel Vergnügen that der Arbeit keinen Abbruch.Dufour erhielt den Lohn für zweijährigen unausgesetztenFleiss und trat aus der Schule mit der glänzenden Nummerfünf. Alle seine Fähigkeiten und Neigungen waren auf eineLaufbahn im Geniecorps gerichtet, für die er sich auchentschied. Er sollte nun die practische Schule in Metz besuchen. Von diesem Augenblick an bezog er nicht mehrund nie wieder eine Unterstützung von seiner Familie.

Jeder Schweizer, französischer wie deutscher Zunge,