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Der Sonderbunds-Krieg und die Ereignisse von 1856 : eingeleitet durch eine biographische Skizze / General G. H. Dufour
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wird seine Freude erklärlich finden, als ihm nun die Erlaubniswurde, auf einige Wochen seine Heimath wiederzusehen,,ehe er neuen Arbeiten, dem Ruhme wie den Gefahrenentgegenging.

Wir setzten uns unser Zwei mit einem Haufen Bücherin einen Fiaker und nahmen ein Zimmer in einem kleinenGasthof. Wir mussten noch einige Tage in Paris bleiben,um hier unsere Uniformen machen zu lassen. Am erstenMorgen trommelte ich die Reveille auf dem Tisch, wir spran- gen aus dem Bett und tanzten zum Zeichen des Abschiedsum unsere Bücher herum.

Der fröhliche Reisende kam, wie es damals gebräuchlichwar, über den Col de la Faucille nach Genf , und der plötz-liche Anblick des Sees und der Berge erfüllte ihn mitRührung und Entzücken.

Aach den glücklichen, aber nur zu kurzen Tagen desWiedersehens machte sich Dufour fröhlich auf den Wegnach Metz und begann dort in den letzten Monaten desJahres 1809 seine practischen Studien, in denen er sofortden ersten Rang erreichte. Bei den Uebungen auf demTerrain bekleideten sämmtliche Schüler die niederen Grade;man sah sie je nach Zeit und Ort im Soldatenrock,mit ünterofficierstressen, mit Epauletten. Diese Arbeitenwurden jedoch durch den Befehl unterbrochen, die fünfersten Kümmern zum Zweck der Vertheidigung Korfusgegen die Engländer nach dieser Insel abzusenden.Die.?war ein arger Strich durch die Rechnung: von der grossenArmee, wo es Beförderungen und Auszeichnungen gab, soweit entfernt zu werden, schien uns gleich einer Verban-nung. Dufour konnte freilich nicht voraussehen, dass dieseVerbannung, die ihn vor dem Uebergang über die Beresinaund der Schlacht bei Leipzig bewahrte, ihm aller Wahr-