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Der Sonderbunds-Krieg und die Ereignisse von 1856 : eingeleitet durch eine biographische Skizze / General G. H. Dufour
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nur danach, die Pflichten zu erfüllen, die das Vaterland unsauferlegt. Marschirt gegen den Feind, kämpfet tapfer,vertheidiget eure Fahnen bis zum letzten Blutstropfen.Doch sobald der Sieg euer ist, lasst alle feindlichen Ge-danken fallen. Benehmt euch als edeldenkende Krieger,schonet die Besiegten; dies ist die schönste Zier des wahrenMuths.

Thut bei jeder Gelegenheit, was ich euch so oft an-empfohlen: achtet die Kirchen und alle dem Gottesdienstgeweihten Gebäude. Beleidigungen gegen die Religion wür-den eure Fahnen schänden.

Alle wehrlosen Personen seien eurem Schutze em-pfohlen ; erlaubet nicht, dass man sie misshandle oder be-schimpfe. Eichtet ohne Notli keinen Schaden an, duldetkeine Vergeudung öffentlichen oder Privat-Vermögens; miteinem Worte, macht euch des Namens würdig, den ihrführt.

Man verfehlte auch nicht, dem Einmarsch der Truppenin den Canton Luzern eine Kundgebung an die Einwohnerzu deren Beruhigung voraus zu senden und sie zur Unter-werfung unter die Beschlüsse der Tagsatzung aufzufordern.Es sollten alle friedlichen Mittel vor Anwendung der Waf-fengewalt erschöpft werden.

Am festgesetzten Tage wurde das Hauptquartier nachMuri verlegt. Es war während der Nacht Schnee gefallen,aber er blieb nicht liegen, nur wurden die Wege sehrschlecht und die Bivouacs noch schwieriger. Die Soldatenklagten jedoch nicht, sie verloren sogar eine gewisse Hei-terkeit nicht; Jedermann war vom besten Vertrauen beseelt.

Die zweite, dritte und siebente Division marschirtenam ersten Tage allein, weil sie entfernter standen. AmAbend waren sie in Linie mit den beiden anderen Divisionen,